Angepinnt Ist jeder Adipöse esssüchtig?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Amazon




    Unterstützt das Forum indem Ihr eure Amazonkäufe über diesen Link abwickelt.

    BMI - Rechner

    Body Mass Index Rechner

    Gewicht: in KG (Bsp.: 75)
    Größe: in cm (Bsp.: 185)

    Auswertung | (c) BMI-Rechner.biz | BMI Rechner

    • Engelmama, meine Schilddrüse wurde gecheckt. Da sitzen Knötchen dran, die wenn sie heiß werden entfernt werden müssen, aber die beeinflussen nicht mein Gewicht.. Deswegen bin ich ja hier ;)
      Keiner kann sich so genau erklären, wie es kommt dass ich mittlerweile 117 Kg wiege.
      Und zu der Sache mit der Klinik.. Also bei uns in der halboffenen Psychiatrie war es so, dass wir mit den Essgestörten zusammen waren. Also alle Mahlzeiten wurden gemeinsam eingenommen werden, mit der Begründung, draußen müssten wir schließlich auch mit solchen Situationen klar kommen :)
    • Original von Ninale
      Und zu der Sache mit der Klinik.. Also bei uns in der halboffenen Psychiatrie war es so, dass wir mit den Essgestörten zusammen waren. Also alle Mahlzeiten wurden gemeinsam eingenommen werden, mit der Begründung, draußen müssten wir schließlich auch mit solchen Situationen klar kommen :)


      Bei uns waren alle zusammen am selben Tisch, da ohnehin Klinik für Essstörungen.
      Aber allgemein wurden die Anorexiepatienten mit Samthandschuhen angefasst wo die Adipösen einfach nicht ernst genommen wurden.
      Dabei fand ich die teilweise echt ganz schön übergriffig mit ihren komischen Essensvorstellungen.

      Da gabs üble Situationen und Aufeinandertreffen damals, erinnere ich mich.
      Das hat mich einfach total genervt.
      3/2012 Roux-en-Y im Klösterchen Bielefeld
      bis Anfang 2013 Abnahme 55kg
      2/2017 Bodylift in Hagen bei Kuhfuß/Hubmann
      insgesamt Abnahme über 60kg
    • Oh Gott, dass war dann bestimmt voll hart dort oder? Ich glaub ich hätte sofort wieder nach hause gewollt. Also bei uns war das echt gut geregelt. Aber wir waren ja nicht alle essgestört. Ich war beispielsweise wegen einer anderen psychischen Störung dort. Trotzdem wurde immer darauf geachtet wer wie viel gegessen hat. Die einzige Regel dort war "Beim essen wird nicht übers Essen geredet". :D Das war der Hammer! Aber Ich bin mit allen in Kontakt geblieben und bis auf zwei mädchen, haben alle ihr Magersucht/bulemie und haste nicht gesehen überwunden.
      Aber in einer Klinik wie du sie beschreibst, würde ich heilos untergehen :( Ih da wird man schon traurig beim mitlesen!
    • Ja, das war schon ganz schön krass.

      Bis dahin wusste ich auch nicht, dass man ein kleines Brötchen in 16 Scheiben schneiden kann.

      Habe zB die Kürbiskerne damals von meinem Brötchen gemacht, weil ich die nicht mochte.
      Die Anorexiepatienten hätten mich fast zerfleischt und meinten davon würden sie sich ernähren, das dürfe ich nicht abmachen.

      Ähm ja...
      und solche Situationen nach dem Motto gabs täglich zu Hauf.

      Da geht man unter oder wird fies.
      Ich wollte aber beides nicht.

      :daumenrunter
      3/2012 Roux-en-Y im Klösterchen Bielefeld
      bis Anfang 2013 Abnahme 55kg
      2/2017 Bodylift in Hagen bei Kuhfuß/Hubmann
      insgesamt Abnahme über 60kg
    • NEIN - nicht jeder Adipöse ist esssüchtig. Ich bin es z.B. nicht.

      Aber essgestört wegen Intoleranzen und adipös ab Geburt, da muss man sich nichts vormachen. Das bleibt für immer ! Schilddrüsenunterfunktion aber nicht auto-immun, welche mit dem Darm zusammenhängt usw. das Übliche wie so oft.

      ESS-SUCHT müsste man vielleicht eher punkto Sucht als ZUCKER-SUCHT nach neuesten Erkenntnissen schreiben. Dazu könnte ich mal was nachsuchen und reinsetzen, da gab´s was vereinfacht in einer wissenschaftlichen Zeitschrift. Ist interessant, die Zuckersucht kann man wenn man will in die gleiche Kategorie wie andere Süchte (Alkohol, Drogen verschiedene Medis) einklassieren. Adipöse haben meist klar erkennbare Veränderungen im Gehirn. Ich bezweifle dass diese Veränderungen weggehen, wenn man ein Brötchen in 16 Teile schneidet..... :zwinker

      In der ganzheitlichen Klinik in Lahnstein hab ich 1984 so einige ganz schwere Anorexie-Patientinnen kennengelernt (da gabs noch keine Männer wie jetzt die das hatten), das ist wirklich noch krasser als Boulemie oder Binge-eating. Puh, was wir uns so antun können als Menschen. Jeder begeht Selbstmord auf seine Weise, wie eine Freundin sagt.

      MJ
      01/2006 Magenbypass RNY Luxbg, 4.Tag heim,3 WH-OP's in 1 Jahr Luxbg, Adhäsionen Bauchraum,Sub-Illeus, toxische Encephalopathie, Dumpings, Intoleranzen (Lebensmittel/Medis), Wegtreten,Transfert UK Essen,plastische Adhäsiolyse OP, intestinale Dysbiose, 8 Neoplasien, 4fache Antibiose, Absturz Leber, Nieren, Mitralklappeninsuffizienz, Lymphstaus, Bauchnabelhernie. :) ICH BIN WIEDER DA 04/2013 Prof. WEiNER KH SH jetzt Offenbach - Zwerchfellplastik, Adhäsiolyse, 2fache Blindloopresektion Dünndarm, Neuverlegung RNY. 2 Genmutationen erkannt, 03/2014 5. WHO Fibrose Absaugung Frankreich :thumbsup: 08/2015 Fibroscan Leberfibrose :cursing: BIN OK :hexe

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Woodylee ()

    • Zuckersucht - das trifft den Nagel auf den Kopf bei mir.

      Mit einem Volumen von nur 1,1 Liter, hatte ich einen Magen, der weit unter dem Durchschnitt lag.
      Ich war auch nie ein Volumenesser, hatte durchaus ein normales Hunger- und Sättigungsgefühl.
      Aber ich hätte mich nur von Süßigkeiten, Kuchen, Torte ect. ernähren können.
      Oder eben, erst herzhaft, dann noch was Süßes hinterher schieben. Weil dieser Süßkram passt irgendwie immer noch rein, egal was und wieviel man vorher gegessen hat. :daumenrunter

      Gegen diese Zuckersucht werde ich das ganze Leben kämpfen müssen, soviel steht fest.
      Denn ein Schlauchmagen verhindert dieses Verlangen nach Zucker ja nicht. Es passt mengenmässig zwar nur noch ein Bruchteil rein, aber was würde es bringen, 25 mal am Tag ein bisschen...

      Mag sein das ein Bypass für mich besser gewesen wäre, aber den wollte ich nicht.
      Also werde ich hoffen und beten, dass ich zukünftig im Kampf gegen den Zucker immer Sieger bleiben werde...

      Und ja, ich würde mich als esssüchtig bezeichnen. Ich finde aber, es ist egal, ob ich jetzt nach Zucker oder Pommes Currywurst giere.

      Sich auf Gewichte "hochzufressen", wie es bei fast allen von uns der Fall ist, ist nicht normal, soviel steht fest.
      Liebe Grüße

      Iris


      Der Körperumfang eines Nilpferdes zeigt, das vegetarische Kost auch nicht schlank macht.
    • Hallo,

      Also ein Magenbypass selbst mit schwersten Dumpings hält kaum jemanden mit den Jahren von Süssem ab. Wir haben deren viele die sind sogar zum KH/Zuckerjunkie danach erst geworden...... soweit zu dem.

      Das ander ist Zuckersucht heisst nicht nur ZUCKER in Glukose-Form. Sondern auch auf sonstige Zucker und auch auf Kohlenhydrate, inkl. Stärke. Und hier kommt das Gehirn und sein ewiger Hunger auf schnelle Zucker noch mehr nach AC ins Spiel wenn ich allein die "selfish brain" Theorie mir überlege.

      Zu KH/Zuckern gehören auch Pommes und Curry-Wurst .... da haste nur noch auch massiv meist Fett "gratis" dazu. Damit es noch schneller geht die Zunahme. :grins

      Ich sag dir mal was als Magenbypässlerin, ich hab das Gewicht ja NOCH ! im Griff nach 6,5 Jahren. Chips, Pommes gab es bei mir nie vor dem Magenbypass aus Prinzip - aber danach schon, weil wenn nichts geht, sind das mit Sachen die bei den meisten von uns immer gehen, wenn ein Minimum an Qualität.

      Curry-Wurst weniger, da schlechtes Eiweiss, Fette und meist viel Zucker, aber auch da haben wir deren die können deren problemlos auch 2 essen mit der Zeit.
      Inkl. weisses Brötchen, frag mich nicht wo sie es hinstecken, nehme an in die Speiseröhre essen.

      Du musst DEINEN WEG finden egal ob mit nur restriktiver oder inkl. malabsorptiver OP. Aber mit der Zeit wenn der Pouch sich selbst normal erweitert hat, muss die Selbstkontrolle kommen, bis dahin muss es Klick in einigem in deinem Kopf gemacht haben.

      MJ
      01/2006 Magenbypass RNY Luxbg, 4.Tag heim,3 WH-OP's in 1 Jahr Luxbg, Adhäsionen Bauchraum,Sub-Illeus, toxische Encephalopathie, Dumpings, Intoleranzen (Lebensmittel/Medis), Wegtreten,Transfert UK Essen,plastische Adhäsiolyse OP, intestinale Dysbiose, 8 Neoplasien, 4fache Antibiose, Absturz Leber, Nieren, Mitralklappeninsuffizienz, Lymphstaus, Bauchnabelhernie. :) ICH BIN WIEDER DA 04/2013 Prof. WEiNER KH SH jetzt Offenbach - Zwerchfellplastik, Adhäsiolyse, 2fache Blindloopresektion Dünndarm, Neuverlegung RNY. 2 Genmutationen erkannt, 03/2014 5. WHO Fibrose Absaugung Frankreich :thumbsup: 08/2015 Fibroscan Leberfibrose :cursing: BIN OK :hexe
    • Hallo,

      Also ein Magenbypass selbst mit schwersten Dumpings hält kaum jemanden mit den Jahren von Süssem ab. Wir haben deren viele die sind sogar zum KH/Zuckerjunkie danach erst geworden...... soweit zu dem.

      Das ander ist Zuckersucht heisst nicht nur ZUCKER in Glukose-Form. Sondern auch auf sonstige Zucker und auch auf Kohlenhydrate, inkl. Stärke. Und hier kommt das Gehirn und sein ewiger Hunger auf schnelle Zucker noch mehr nach AC ins Spiel wenn ich allein die "selfish brain" Theorie mir überlege.

      Zu KH/Zuckern gehören auch Pommes und Curry-Wurst .... da haste nur noch auch massiv meist Fett "gratis" dazu. Damit es noch schneller geht die Zunahme. :grins

      Ich sag dir mal was als Magenbypässlerin, ich hab das Gewicht ja NOCH ! im Griff nach 6,5 Jahren. Chips, Pommes gab es bei mir nie vor dem Magenbypass aus Prinzip - aber danach schon, weil wenn nichts geht, sind das mit Sachen die bei den meisten von uns immer gehen, wenn ein Minimum an Qualität.

      Curry-Wurst weniger, da schlechtes Eiweiss, Fette und meist viel Zucker, aber auch da haben wir deren die können deren problemlos auch 2 essen mit der Zeit.
      Inkl. weisses Brötchen, frag mich nicht wo sie es hinstecken, nehme an in die Speiseröhre essen.

      Du musst DEINEN WEG finden egal ob mit nur restriktiver oder inkl. malabsorptiver OP. Aber mit der Zeit wenn der Pouch sich selbst normal erweitert hat, muss die Selbstkontrolle kommen, bis dahin muss es Klick in einigem in deinem Kopf gemacht haben.

      Ich hab vor AC bewiesenermassen ZU WENIG gegessen immer wieder und war Vegetarierin, meine Ernährungsberaterin hat mir noch um 22 Uhr abends Obst aufgeschrieben (was ich hasse generell wegen path. Glukose-Toleranz, ausser Beeren) Zauber immer wieder, auch nach AC.

      Aber wenn ich nicht gut bin, dann höre ich einfach auf zu essen - das war schon immer so. Erklärbar, so kam mein Körper nach mit Entgiften von Nahrungsmitteln und zwar auch denen die ich absolut nicht wollte schon als Kind und wennnötig mit Schlägen aufgezwungen bekam.

      Ich weiss jetzt dass man KINDER niemals zwingen sollte etwas zu essen was sie nicht wollen, schon gar nicht nach Antibiotikagaben, weil es hat die Ursache dass sie automatisch das verweigern meist was eben ihrem Körper nicht guttut.

      Und bei mir waren das nicht alle Gemüse - aber ein paar bestimmte, nämlich die mit viel Zucker wie Erbsen, oder welche schwer zu verdauen sind wie Karotten und vom Körper letzendlich grösstenteils auch noch wieder ausgeschieden werden.

      Resultat: Ich kann auch jetzt ruhig ein Stück trockenen Kucken essen und es geschieht nichts Anormales ebenfalls punkto Blutzucker und Zunahme, aber wehe wenn ich 300 Gramm rote Beete esse ....... oder wir haben schon in der naturheilkundlichen Klinik in Lahnstein 84 getestet gehabt, weil die wollten das nicht glauben ---> gib mir einen APFEL der neueren Sorten und selbst wenn ich sonst nur 1,5 l Wasser trinke an dem Tag und ich werde 1 kg mehr auf der Waage haben und werde ihn mind. 1 Woche nicht mehr los.

      Das Problem der genetisch so veränderten Nahrungsmittel, die unter anderem wie neuere Gemüse- und Obstsorten viel mehr Glukose enthalten bleibt dazu.

      Daher reagier ich schlecht auf Obst, was die Gastro erstmal nicht verstand, bis ich dem Chefprof erklärte woran es liegt, obwohl ich keine Fruktose-Intoleranz (getestet) habe........

      Wir essen nicht unbedingt auch als Adipöse zuviel, aber sicher oft das Falsche.
      Sagte ja schon oft, schaut mal auf Schinken und Wurst und alles was ihr einkauft:

      Glukose-Fruktose-Sirup und Laktose (Doppelzucker)

      WAS SOLL DAS DIESER MIST IN ALLEM ??? So ziehe ich mir Zuckersüchtiige heran.

      MJ
      01/2006 Magenbypass RNY Luxbg, 4.Tag heim,3 WH-OP's in 1 Jahr Luxbg, Adhäsionen Bauchraum,Sub-Illeus, toxische Encephalopathie, Dumpings, Intoleranzen (Lebensmittel/Medis), Wegtreten,Transfert UK Essen,plastische Adhäsiolyse OP, intestinale Dysbiose, 8 Neoplasien, 4fache Antibiose, Absturz Leber, Nieren, Mitralklappeninsuffizienz, Lymphstaus, Bauchnabelhernie. :) ICH BIN WIEDER DA 04/2013 Prof. WEiNER KH SH jetzt Offenbach - Zwerchfellplastik, Adhäsiolyse, 2fache Blindloopresektion Dünndarm, Neuverlegung RNY. 2 Genmutationen erkannt, 03/2014 5. WHO Fibrose Absaugung Frankreich :thumbsup: 08/2015 Fibroscan Leberfibrose :cursing: BIN OK :hexe
    • muss sich jeder mit Übergewicht selbst beantworten.

      Ich für mich kann sagen NEIN, ich bin nicht esssüchtig. Ich esse nicht in Massen oder fettig oder süß. Kuchen und Schokolade esse ich so gut wie gar nicht. Chips, Nüsse etc. auch nicht.

      Mein Ernährungsplan ist ausgewogen. Obst, Gemüse, Fisch, viel trinken (keine Cola, kein Icetee) und zweimal im Monat Fleisch.

      Ich habe gelernt, mich nach einem Trennkostplan zu ernähren.

      Ausdauersport kann ich wegen einem Unfall nicht mehr machen. Laufen, walken, Radfahren etc. fällt aus.


      UND trotzdem habe ich stetig zugenommen und bin jetzt bei 120 kg angekommen.

      Ab September startet meine Odysee zu den Ärzten. Darm, Schilddrüse etc checken.

      Ein wenig Angst habe ich schon davor.
    • :hello

      Also ich für mich kann diese Frage mit einem klaren NEIN beantworten.
      Ich habe mit 12 Jahren meine erste Diät gemacht, damit ich zur Konfirmation in ein "Standardkleid" passe. War einfach früh entwickelt und mit 12 Jahren so groß wie heute.
      Nach unzähligen Diäten habe ich meinen Stoffwechsel nach unten gehungert und somit mit relativ wenig Kalorien (so um die 1000 pro Tag) langsam aber stetig zugenommen.
      Glücklicherweise habe ich nun nach vielen Jahren Menschen gefunden, die mich ernst nehmen, keine Esssucht therapieren wollen und meinen Stoffwechsel langsam zum Laufen bringen.
      Liebe Grüße

      bibi
      :solar:
    • @Bibi
      Ich denke, daß ist bei mir auch der "Knackpunkt". Ich ess auch nicht mehr als 1000 Kalorien, manchmal auch viel weniger. Wie bringst Du den Stoffwechsel wieder in Gang? Bei mir kommt das Problem noch dazu, daß ich nicht mehr so viel Sport machen kann.
    • Zitat bibi:

      "Glücklicherweise habe ich nun nach vielen Jahren Menschen gefunden, die mich ernst nehmen, keine Esssucht therapieren wollen und meinen Stoffwechsel langsam zum Laufen bringen."

      SEHR GUT - weil mit AC ging mein Körper hin um 500 kcal Grenze und setzte die Körpertemperatur runter bis auf 32,4 Grad ........ unter 1200 kcal bin ich weiterhin unter 36 Grad und sobald ich noch weiter runtergehe, bin ich am Erfrieren wenn ich wie heute aus der Schwüle in Grossmarkt rein an Kühltheke vorbeigehe.....
      Ich kann einfach keine grossen abfallenden Temperaturen mehr ausgleichen seit dem Magenbypass.

      Und dabei ist es nicht zu übersehen dass mein Körper extreme Muskulatur an einigen Stellen rundum wieder am Aufbauen ist...... das sind mit wie bei einigen diese Dauerdiäten seit ich 16 war, dann Radikaldiät langdauernd mit Magenbypass. Jetzt laufe ich überall offiziell unter "angeborene" Stoffwechselstörung.

      Gottseidank wollte nie jemand wirklich meine Esssucht, die ich nicht hatte, therapieren - HUCH nicht mal die Essstörung deren ich mir schon als Jugendliche absolut bewusst war.

      Da wäre ich TOTAL AUSGEFLIPPT - ich weiss genau was nicht geht bei mir. Es liegt nicht am zuviel oder egal was essen (Ausnahmen gesteh ich mir aber mal zu).
      Die Frage ist nur immer wieder, wie halte ich es im Griff. Ausser Muskulatur immer wieder aufbauen um Insulinresistenz auflaufen zu lassen und Spielen mit der Darmflora ......

      Wenn jemand mal sagen könnte wie man das braune Fett wirklich aktivieren könnte wäre schön..... nur soweit ist noch kein Forscher. SNIF

      MJ
      01/2006 Magenbypass RNY Luxbg, 4.Tag heim,3 WH-OP's in 1 Jahr Luxbg, Adhäsionen Bauchraum,Sub-Illeus, toxische Encephalopathie, Dumpings, Intoleranzen (Lebensmittel/Medis), Wegtreten,Transfert UK Essen,plastische Adhäsiolyse OP, intestinale Dysbiose, 8 Neoplasien, 4fache Antibiose, Absturz Leber, Nieren, Mitralklappeninsuffizienz, Lymphstaus, Bauchnabelhernie. :) ICH BIN WIEDER DA 04/2013 Prof. WEiNER KH SH jetzt Offenbach - Zwerchfellplastik, Adhäsiolyse, 2fache Blindloopresektion Dünndarm, Neuverlegung RNY. 2 Genmutationen erkannt, 03/2014 5. WHO Fibrose Absaugung Frankreich :thumbsup: 08/2015 Fibroscan Leberfibrose :cursing: BIN OK :hexe

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Woodylee ()

    • RE: Ist jeder Adipöse esssüchtig?

      Diese Frage stelle ich mir auch oft.

      Eine Antwort weis ich leider nicht.

      Warum esse ich und warum soviel ?

      In erster Linie esse ich weils es mir schmeckt . Ich esse gerne gutes essen aber auch gerne Fast Food. Und von allem dan auch sehr viel.

      Da sind 2 Große Pizzen keine seltenheit. Aber das ist so weil es über Jahre Trainiert ist.
    • Ich bin definitiv nicht essüchtig, ich esse sehr gerne gute Essen, ich koche selber recht gut und gesund und esse das natürlich auch gerne. Was mich dick macht ist das Essen zwischendurch, wenn es mal langweilig oder stressig ist. Wenn ich darauf achte, geht das Gewicht auch etwas runter.
    • Original von Josefine
      Hallo ihr Llieben,

      ist man bereits "esssüchtig", wenn man gern isst, wenn man ein sog. Genussesser ist? Ab wann ist denn ein Essverhalten krankhaft? Mein Gewicht ist sicherlich krankhaft, aber mein Verhalten? Und warum bescheinigen viele Psychotherapeuten den Patienten, dass sie keine Esssucht haben und nach Meinung einiger Laien hier im Forum dennoch davon ausgegangen wird, man (egal wer) sei trotzdem esssüchtig?

      Immer noch sehr nachdenklich.

      josefine



      Josefine,

      ich persönlich habe ja keine "Essstörung" laut Gutachten...

      Mag sein, dass das jetzt (seit ein paar Jahren) nicht mehr zutrifft,...

      Es gab Zeiten, da habe ich mehr gegessen, als mir gut tat,...
      weil:
      ich mir erst mal etwas gutes tun musste,...
      ich esse, wenn ich nach der Arbeit heimkomme (aus Gewohnheit... egal, ob ich unterwegs etwas gegessen habe und keinen Hunger haben konnte...)
      ...

      Es gab so seine Gründe... für zuviel Essen,...
      ohne es zu benötgen,...


      Genuss ist das eine,... und Lebensart und Geniesen-können...
      Aber für den Genuss reicht auch eine kleine Menge...
      eine Rippe Schokolade reicht,... es muss keine Tafel sein...

      Je mehr... desto mehr Genuss?
      Stimmt nicht...
      Nicht in meinen Augen...


      Irgendwann kamen körperliche "Leiden" hinzu,.. wie lange sehr hochdosierte Einnahmen von Kordison,...
      und die Abnahme, die mit Erkennen, der falschen Lebensweise, ja sehr gut funktionierte,
      wurde gestoppt und ich nahm wieder zu...


      Ich denke, bei jedem der dick ist, ist irgendetwas mit dem Essen oder der gesamten Lebensweise nicht in Ordnung... wenn man das erkennt und daran arbeitet... dann denke ich, lernt man mit der "Sucht" zu leben... und damit umzugehen...

      Heute würde ich sagen: dass ich ein gesundes Verhältnis zwischen Genuss, Lebensqualität und Mengen habe...
      (auch schon vor OP... war kein Suchtverhalten vorhanden... viele Jahre nicht.)

      Im Grundsatz kann ich nur für mich sagen:
      Ich habe keine Esstörung,... und es wäre schlimm, wenn man etwas therapieren wollte, was nicht vorhanden ist...

      Dennoch halte ich es für sehr wichtig, dass wirklich vor einer OP abzuchecken,...
      LG Rebella Arschiposita:schmetter
      MMK beginnt im Kopf als pers. Grundhaltung - erst recht nach OP!!!

      Verkauf
      MEINE Umwege zur OP & dann? (ab ´09 zu jetzt & hier) & Bilderbuch
    • Hi Josefine, wie geht es dir inzwischen überhaupt ?

      Hoffe gut, lange nicht mehr gesehen. Auch ich habe mich wieder erholt, langer Weg nicht wahr und er geht immer weiter : -)))

      Also ich bleibe dabei für mich keine ESS-SUCHT !!! Wie schon gesagt, eher schon seit Kind vieles aussortieren und sogar Schläge dafür einkassieren gegebenfalls. Von Ernährungsberaterin MEHR Essen aufgeschrieben bekommen, noch um 22 Uhr. Lieber wenig essen, aber dafür sehr gute Qualität. Bin wirklich eine der Frauen wo eine Einladung in Sterne-Restaurant und über Stunden sehr kleine Portionen essen, eine Riesenfreude macht. IMMER NOCH auch mit Magenbypass.

      Auch keine Frustesserin, nee gleiche ich eher mit Bewegungsdrang aus.

      Aber Ess-Störung sag ich von mir, weil ich mir das bewusst bin, die sitzt seit Kindheit und wird für immer bleiben. Jedes Essen kann Freund und gleichzeitig Feind sein, je nachdem eben was und in welcher Situation.

      Diese Sachen können wir selbst letzendlich am besten einschätzen, besser als jeder "normalgewichtige" Therapeut/in, dem wir auch erzählen können was wir wollen, glaubst du nicht ???

      Der Punkt ist ja, dass egal welche Beziehung zum essen wir haben, selbst wenn teils unverschuldet und konditioniert, sicher auch immer irgendwo multifaktoriell wenn es sehr viel Übergewicht wird , wir es uns SELBST eingestehen müssen was los ist. Wie bei einem Alkoholiker, erst wenn ich es einsehe dass einiges nicht stimmt, kann ich dahin gehen dran zu drehen und MICH zu verändern.

      Ehrlich gesagt, auch wenn ich Gewicht momentan halte, ich bin weiterhin meine schlimmste Kritikerin punkto WAS essen, nicht wieviel. Stelle mich immer wieder als erstens in Frage - ich kann tatsächlich bei einem Bäcker oder sonstwo rein und wenn nichts mir passt schon vom Aussehen und ich noch so hungrig bin, geh ich mit Entschuldigung wegen Intoleranzen wieder raus. Ich esse nichts mehr nur weil "es sich passt" und kann ziemlich knatschig werden, wenn jemand insistiert. Bin ständig am Drehen dazu sobald ich merke dass ich nachlasse in einigem.

      Sag es mal so, je älter man wird, umso mehr und länger hat man ja auch meist gekämpft in allem. Und es macht die Sache nicht unbedingt einfacher, man wird müder mit der Zeit..... aber weisst du was, ich gestehe mir diese Ess-Störung zu jetzt. Sie nervt eigentlich mehr die andern weil ich noch selektiver bin nach AC als schon vorher. Witzigerweise haben sich aber so langsam über die 6,5 AC fast alle um mich dran gewöhnt, inkl. meiner eigenen Familie. Ich krieg eher nicht-industrielles, vieles wird frisch gekocht oder angemacht wenn ich da bin. Davon profitieren auch die andern. Meine direkte Familie sieht das zwar eher wie weiterer Anflug von "Diva" sein. Ehrlich gesagt, ist das aber einfacher für mich, als immer wieder sich fast verteidigen zu müssen weil man was nicht essen will.

      Drück dich mal :zwinker
      Marie-Jeanne
      01/2006 Magenbypass RNY Luxbg, 4.Tag heim,3 WH-OP's in 1 Jahr Luxbg, Adhäsionen Bauchraum,Sub-Illeus, toxische Encephalopathie, Dumpings, Intoleranzen (Lebensmittel/Medis), Wegtreten,Transfert UK Essen,plastische Adhäsiolyse OP, intestinale Dysbiose, 8 Neoplasien, 4fache Antibiose, Absturz Leber, Nieren, Mitralklappeninsuffizienz, Lymphstaus, Bauchnabelhernie. :) ICH BIN WIEDER DA 04/2013 Prof. WEiNER KH SH jetzt Offenbach - Zwerchfellplastik, Adhäsiolyse, 2fache Blindloopresektion Dünndarm, Neuverlegung RNY. 2 Genmutationen erkannt, 03/2014 5. WHO Fibrose Absaugung Frankreich :thumbsup: 08/2015 Fibroscan Leberfibrose :cursing: BIN OK :hexe

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Woodylee ()