Angepinnt Ist jeder Adipöse esssüchtig?

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    • Hallo an alle,

      bei den Argumenten hier muss ich oft an meine Raucherzeit zurückdenken. Da sagten viele meiner Kollegen "Nee, ich bin nicht süchtig ich könnte immer aufhören tue es nur nicht".
      Ich glaube, das in diesem Forum, das aber kein vom Essen sagen würde.
      Das heißt wenn Chris recht behält und es einmal die Sucht + Zustand Adipositas und anderseits nur den Zustand Adipositas gibt (evnt noch mit einer Schilddrüsenkrankheit) könnten die, die an dem Zustand Adipositas leiden doch einfach Abnehmen sie müssten nur so viel essen und trinken wie nach einer OP.
      Warum sich von einer OP zwingen lassen wenn keine Sucht vorhanden ist.

      Gut das war Krass ausgedrückt und sicherlich gibt es Lücken in meiner Argumentation, nur meine Erfahrung zeigen das die Leute die einfach nur "gerne Essen" sich aber nicht überreden lassen weniger zu essen. Also was denn jetzt?

      Ich denke hier liegt bei uns allen eine Sucht vor nur auf einer Skala von 1 bis 100.
      Bei mir sind es vielleicht 80 oder 90 (bin ein BE) bei anderen eben nur 20.

      Ganz nebenbei habe ich mit zwei Gastroenterologen gesprochen und Beide probierten mir die Sucht auszureden. Ein schelm wer böses dabei denkt.

      Sobald ich meine Esssucht im Griff habe werde ich mir auch Gedanken machen über eine OP.
      Diese Gedanken mache ich mir aber abseits jeder "Magenverkleinerungsindustrie", die haben nämlich in letzter Zeit eine gut funktionierende Marketing- und Vertriebsabteilung.

      Ups... bin ich jetzt etwa ein Gastroenterologenphobiker :grins
    • Mit der Esssucht verhält es sich ähnlich wie mit dem Alkoholismus.
      Sehr viele Alkoholiker sehen und sahen sich als "Genußtrinker".
      Sie sind einfach Gourmet´s und haben große Freude verschiedene Wiskeys und Weine zu "schmecken".

      Im Endeffekt sind Alkoholiker und Esssüchtige doch an einer oralen Fixierung erkrankt.
      Erfahrung ist nicht das was einem zustößt.
      Erfahrung ist das was man daraus macht, was einem zustößt (Aldous Huxley)
    • und auch die "Genussraucher", auch die sind natürlich nicht süchtig...

      das sind echte Genießer die sich in Zigarrenclubs in Zigarrenlounges treffen, und als Kenner und Genießer sich durch die Tabakaromen hindurch genießen.




      Süchtige...
      das sind nur die Junkies am Bahnhof
      Erfahrung ist nicht das was einem zustößt.
      Erfahrung ist das was man daraus macht, was einem zustößt (Aldous Huxley)
    • :hello
      Also ich hatte hier mal ähnliche Frage gestellt,wegen Eßsucht,und bin trotz gegensätzlicher Meinung anderer,immer noch überzeugt,dass fast alle Adipösen,eine Eßsucht haben!
      Es ist ja auch unter anderen ein sehr großes Problem der an Adipositas Leidenen,wenns um Gewicht-halten geht,ein Merkmal der Krankheit!
      deswegen habe ich nicht verstanden,warum man -wie ir mal gesagt wurde-beim antrag bestätigen muß,an keiner Eßsucht zu leiden!:hmmm


      glg shera:zwinker
    • :hello

      ich habe diesen Thread mit Spannung gelesen, denn genau dieses Thema hat zwischen meiner Mutter und mir oft für heftige "Zusammenstöße" gesorgt.

      Also, in unserer Familie sind alle Frauen adipös, aber keine hat sowas wie Binge-Eating-Disorder - sie essen "nur" alle sehr gern fettig und ziemlich große Portionen, dazu kommen individuelle Angewohnheiten wie größere Mengen Cappuccino bei meiner Oma oder Bier bei meiner Tante. Erschwerend kommt hinzu, dass alle sehr klein sind, wodurch eigentlich die Portionen deutlich kleiner sein müssten, als bei durchschnittlichen Essern.


      Ich dagegen bis ausgeprägt fresssüchtig (BED und Bulimie wurden auch schon diagnostiziert).
      Und meiner Beobachtung nach scheint der Unterschied wirklich zu sein, dass die anderen dicken Frauen in unserer Familie verhältnismäßig leicht verzichten können, z.B. mal nur einen Apfel essen, wenn die vorige Mahlzeit total üppig war oder deutlich später frühstücken, wenn am Vorabend bei einer Feier ein gigantisches Buffet geplündert wurde. Das schützt sie natürlich nicht vor dem Dicksein (allg. ungesunde, fettlastige Alltagsernährung).

      Bei mir ist es jedoch so, dass ich wirklich "zum Tier werde", wenn ich mich nicht vollfressen kann. Es wurde ja schon angesprochen: Esssüchtige unternehmen eben auch mal nächtliche Ausflüge, um an "Stoff" zu kommen. Oder ich habe sogar schon Haushaltsgeräte und Kleidung verkauft, um an Geld zu kommen, mit dem ich meine Fressanfälle finanzieren konnte...

      Natürlich kann auch ich manchmal verzichten, aber dann werde ich eben ausgesprochen depressiv, dauernd nervös, habe Kopfschmerzen usw.
      Dennoch habe ich schonmal viel abgenommen - aber nur dadurch, dass auch das nahezu "süchtig" abgelaufen ist (Tränenausbrüche wegen 100g zuviel auf der Waage und 1 Tomate am Tag gegessen).

      Auch da ist meine Mutter anders: wenn sie abnimmt, geht das ohne riesengroße Emotionen. Sie isst zwar gerne (zuviel), aber sie macht nicht ihr emotionales Erleben oder ihr ganzes Dasein davon abhängig.
      Das soll nicht heißen, dass ich meine, ich könnte die "Schuld" oder mal eben auf die Essstörung abwälzen. Die Verantwortung für mich liegt immer in meiner Hand!!!

      Damit habe ich ja leider nichts Neues gesagt. Entschuldigt bitte diesen langen Text, ich "musste" einfach nur meinen Senf dazu abgeben...

      Liebe Grüße
      Stella
    • PS: - korrigiert mich bitte, falls das jemand schon erwähnt hat und ich es überlesen habe -

      Es gibt ja auch eindeutige Kriterien zur Diagnose der Essucht/Binge-Eating-Disorder. Dazu gehört u.a.
      ein Gefühl des totalen Kontrollverlustes beim Fressanfall,
      wesentlich schnelleres essen und viel größere Mengen, als normale Menschen in einem vergleichbaren Zeitraum essen würden,
      essen riesiger Mengen, ohne dass man körperlichen Hunger hat...
      Wichtig für die Diagnose ist auch, dass die Fressanfälle an mindestens 2 Tagen pro Woche in mindestens 6 hintereinanderfolgenden Monaten auftreten.
      Wer es genau wissen will, kann ja mal DSM und ICD googlen.

      Allgemein wird ja auch "reine" Adipositas immer separat von den typischen Essstörungen geschildert. Warum, begreife ich selbst nicht ganz, denn als rein somatische Krankheit würde ich Adipositas nicht bezeichnen (bis auf wenige Ausnahmefälle - Schilddrüse oder so). Gestörtes Essverhalten ist ja auch nicht gleich Essstörung (latent gestört ist auch das in unserer Gesellschaft "normale" Dauerkalorienzählen jüngerer Frauen).

      Wie auch immer wir persönlich es definieren - es gibt klare Diagnosekriterien und solange diese keine Veränderung erfahren, passt man eben nur mit den o.g. Kriterien (und weiteren) in die Schublade BED.
    • Darf ich das Thema hier noch einmal aufgreifen - finde es nämlich sehr interessant :zwinker

      Ich selber habe einen BMI von 51, würde mich aber nicht als eßsüchtig bezeichnen!

      Natürlich esse ich falsch: die falschen Dinge zu falschen Zeiten in manchmal - nicht IMMER - falschen Portionen, ABER ich esse nicht grundsätzlich maßlos!

      Ich kann mich immer wieder und mit wachsender Begeisterung über irgendwelche Dokus im TV aufregen, in denen Übergewichtige dargestellt werden, als hätten sie ALLE jeden Tag nichts anderes im Kopf als die nächste Mahlzeit. Dem ist nicht so!

      Ich esse auch zum Frühstück keine 7 Brötchen mit Butter und fettem Aufschnitt, ich trinke keine 2 Liter Cola, ich koche nicht extrem fett (bei mir gibt´s keine Sahnesaucen & Co.), ich sitze nicht jeden Abend mit ´ner Tüte Chips und Schokolade vorm TV ...

      Ach ja und meine 2 Kinder sind schlank!! Und das werden sie auch bleiben!! Dafür sorge ich schon :zwinker

      Jaaa, ich kann mehr essen als andere - wenn ich will und wenn es schmeckt - aber ich tu dies meist nicht!

      Na ja, halte mein Gewicht jetzt (+/- 10 Kilo durch Schwangerschaften) seit etwa 8-9 Jahren.

      Bei mir ist ein ganz ganz großes Problem die Bewegung! Ich bin FAUL! DAS kann ich hiermit mal echt zugeben :schuechtern ... ist aber auch weitaus schwieriger 165kg durch die Gegend zu buchsieren als läppische 65kg, gell :grins

      So, isch habe fertisch :nase
    • Hallo,

      also ich denke nicht das jeder Adipositas-Patient auch gleichzeitig eine Esssucht hat.
      Mein Übergewicht hat bei mir zum ersten mal richtig zugeschlagen als ich mit der Ausbildung zur Physio angefangen habe. Bis kurz vor der Ausbildung habe ich noch die Schulbank gedrückt um mein Abi zu machen und in dieser Zeit war es mir möglich mehrmals die Woche Sport zu treiben. Sei es Handball und Basketball in der Schulmannschaft oder auch mein Tennistraining mit regelmäßigen Medenspielen.
      Als die Ausbildung anfing blieb mir dazu keine Zeit mehr und ich habe abrupt aufgehört und hatte nach einem halben Jahr Ausbildung das erste mal wieder sowas wie: Sportunterricht.
      Auch da habe ich mich dann immer schön ausgepowert aber es war kein Vergleich zu dem was mal war. Da fing mein Gewicht schon an in die Höhe zu steigen.
      Aber dort fing auch mein Essverhalten an sich zu ändern. Morgends Klinik und dann bis Nachmittag Schule, manchmal noch nach Schulschluss bleiben und üben. Gefrühstückt habe ich seit meiner Kindheit nicht und durch die Ausbildung fiel bei mir meist auch das Mittagessen weg.
      Das habe ich dann am Abend nachgeholt. Da gingen die Pfunde rauf wie nix.

      Irgendwann habe ich dann wieder die Kurve bekommen indem ich mich zu anderem Essverhalten (also Frühstück, Mittag und Abendbrot) "gezwungen" habe. Also ging der Gewichtsjojo wieder nach unten. Nach der Ausbildung ging er dann wieder hoch.
      10-12 Stunden Patienten bearbeiten am Tag, häufig bis meistens auch in der Mittagspause und das über ein paar Jahre hinweg.
      Mein Stoffwechsel ist damit total in die Knie gegangen. Als ich schon meine stolzen 110 Kilo auf die Waage brachte habe ich mich wieder zum Sport aufgerafft und zwar American Football. Ich schaffte es wieder unter die Hundert Kilo Marke und dann verletzte ich mich am Fuß das ich nicht mehr in der Lage war diesen Sport auszuüben.
      Also wieder von 100% auf 0% runter was die Bewegung anging und weiterhin das schlechte Essverhalten.

      Naja und mit der Zeit kamen dann immer mehr Kilo drauf. Ob ich regelmäßig gegessen habe, gar nicht naja und ganz klar, im Überfluss essen davon nimmt man auch nicht ab.
      Die Kilo wanderten immer weiter, ich wurde immer unzufriedener, schleppte seelische Altlasten mit mir rum (wie mein Psychotherapeut mir dann gezeigt hat) und meine Schilddrüse hat sich nach meiner Schwangerschaft auch verabschiedet. Aber da war das Kind eh schon in den Brunnen gefallen. Die Schilddrüse ist nun wirklich nicht die Hauptschuldige an meinem Gewicht.
      Aber ich behaupte trotzdem einmal von mir nicht esssüchtig zu sein.
      Meine Gedanken kreisen nicht ständig ums Essen, ich habe zum Teil vom Aufstehen bis zum Schlafengehen kein Hungergefühl, aber wenn ich dann doch was esse (aus Anstand) habe ich ein Sättigungsgefühl.

      Jahrelang habe ich mich gewundert wieso meine beste Freundin (rank und schlank) das 3-fache von dem isst was ich esse, aber ich immer mehr aus den Fugen gerate.

      Ich denke es ist immer eine persönliche Geschichte hinter dem Adipositas und sie mit einer einfachen "Esssucht" zu erklären trifft es nicht wirklich.
      Natürlich hat sich jetzt in den letzten Jahren mein Essverhalten immer weiter verschlechtert, die Portionen sind größer geworden und auch der Süßigkeitenkonsum ist mehr geworden, aber ich sage mal das ich bis zu dem Zeitpunkt schon gut 130 Kilo drauf hatte.
      Also die letzten 20 Kilo sind bestimmt rein aus Frust und Langeweile angefressen, aber die anderen Kilos sind in meinen Augen wirklich blöd gelaufen und hätten durch eine Veränderung der Lebensumstände und mit ein wenig mehr Rücksicht auf sich selbst und sein Wohlergehen verhindert werden können.
      Meist ist es doch so das man eher für die anderen lebt und sich selbst sehr weit nach hinten stellt. Und hätte man früher auf sich selbst geachtet und sich selbst so viel Gutes und Pflege und Aufmerksamkeit zukommen lassen wie allen anderen Menschen um sich herum, dann hätte man das ein oder andere Kilo bestimmt nicht mitgenommen.

      Von daher sage ich persönlich also: Nein nicht jeder Adipositas ist einfach mit Esssucht zu erklären.

      LG
      Bianca
    • :helloich denke nicht das jeder esssüchtig ist zum übergewicht spielen viele faktoren mit sei es falsche ernährung,krankheit,veranlagung und dieses kann jeder für sich herrausfinden :knuddel :knuddel
      EIN REZEPT ZUM DICK WERDEN HABE ICH, ABER WIE NEHME ICH AB!!! :grins
    • Hier mal ein Link für Definition, Merkmale etc. für Binge Eating Disorder:

      gesundheit.de/ernaehrung/essst…cht-binge-eating-disorder

      Und dieser Linkg hier ist ein Link für Bulimie:

      web4health.info/de/answers/ed-dia-bulimia.htm


      Aber was man nicht vergessen sollte ist die Tatsache, dass es sich manchmal um eine Gratwanderung handelt.

      Wirklich feststellen, ob man an einer der beiden sog. psychogenen Essstörungen leidet, kann m.E. nur der Facharzt.

      LG Marie

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Josefine ()

    • :hello
      Ich gebe Rija recht, die auf die Lebensumstände hinweist. Ich selbst konnte auch bis abends ohne jede Nahrungsaufnahme und ohne Hungergefühl leben und arbeiten. Ich hatte keine Zeit zum Essen. Meine Größe: 1,97cm - mein Gewicht: 98Kg. Gegen abend kam ich von der Arbeit und dann kam erst die Pflege meiner schwerkranken Frau. Essen kochen, einkaufen, Haushalt so gut es ging und dann wollte ich mir nur etwas "GUTES" gönnen. Ich hatte nur das Essen um ein wenig Freude zu empfinden.
      Dann kam noch mein Entschluss mit dem Rauchen aufzuhören; der nächste Schritt in die falsche Richtung. Mir ging es ohne Zigaretten zwar besser, aber die nächsten 20Kg waren auf meinem ohnehin nicht schmalen Bauch.
      Die Folge: Frührente nach einem Herzanfall; Angina Pectoris.
      Bewegungslos, übergewichtig, krank, hoffnungslos und das alles innerhalb von 12 Jahren.
      Jetzt möchte ich gerne aus diesem Teufelskrei ausbrechen, aber mit 176Kg kann ich nur sehr eingeschränkt Sport machen. Mein Stoffwechsel liegt am Boden und jede Diät scheitert, weil ich jetzt nicht mehr die Kraft habe.
      Bin ich ein Esssüchtiger? :hmmweissnicht
    • Esssüchtig ist man dann, wenn man Essen missbraucht.

      Wer Essen zum Abbau von Stress, Frust, Langeweile, Auffüllung von Defiziten, Langeweile etc benutzt befindet sich in der Sucht.

      Der Mensch ist so konstruiert, dass er Adrenalin mit Laufen, Körperbetatigung abbaut. Ab dem Moment, bei dem man Adrenalin mit Essen abbaut, beginnt der Kreislauf.

      Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Heilung.
      Erfahrung ist nicht das was einem zustößt.
      Erfahrung ist das was man daraus macht, was einem zustößt (Aldous Huxley)
    • :questions Was ist der Unterschied zwischen esssüchtig und -gestört?
      Big-Willi
    • Original von Big-Willi
      :questions Was ist der Unterschied zwischen esssüchtig und -gestört?
      Big-Willi


      Essstörung ist der Überbegriff. Jemand ist in seinem Essverhalten gestört, er ist zuviel, zu wenig, falsch. Er hat ein gestörtes Verhältnis zur Nahrungsaufnahme.
      Eine Variation davon ist die Esssucht. Jemand nutzt das Essen nicht zur zur Nahrungsaufnahme, sondern als Befriedigung, als Suchtmittel. Er zeigt auch typische Symptome einer Sucht wie Entzugerscheinungen, Beschaffungsgedanken und Beschränkung im Alltag.
      "Sie ist nicht dick. Sie hat ne Cremefüllung."

      Al Bundy


      :blume


    • Original von Mondscheinkind
      Original von Big-Willi
      :questions Was ist der Unterschied zwischen esssüchtig und -gestört?
      Big-Willi


      Essstörung ist der Überbegriff. Jemand ist in seinem Essverhalten gestört, er ist zuviel, zu wenig, falsch. Er hat ein gestörtes Verhältnis zur Nahrungsaufnahme.
      Eine Variation davon ist die Esssucht. Jemand nutzt das Essen nicht zur zur Nahrungsaufnahme, sondern als Befriedigung, als Suchtmittel. Er zeigt auch typische Symptome einer Sucht wie Entzugerscheinungen, Beschaffungsgedanken und Beschränkung im Alltag.




      Ja ich bin esssüchtig, obwohl ich niemals kotze und seit 6 Jahren einen BMI unter 25 habe. Ich bin deshalb in Therapie, und esssüchtig bin ich mein Leben lang, wie ein trockener Alkoholiker.
      Erfahrung ist nicht das was einem zustößt.
      Erfahrung ist das was man daraus macht, was einem zustößt (Aldous Huxley)
    • Möglicherweise bin ich esssüchig. Ich kann zwar durch die Stadt gehen, ohne eine Bratwrst oder einen Döner oder einen Hamburger zu essen, aber abends, vor dem Fernseher habe ich immer den Gedanken, was esse ich jetzt. Dafür brauche ich auch kein Hungergefühl, sondern ich möchte nur etwas gutes schmecken. Nichts süßes, darauf kann ich verzichten; herzhaft muss es sein. :schuechtern