Bluttransfusionen: Es geht auch ohne bei den allermeisten OP's im Bauchraum

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    • Bluttransfusionen: Es geht auch ohne bei den allermeisten OP's im Bauchraum

        • Es geht auch ohne Bluttransfusion
        • (2005 schon und 10 Jahre später sollte man fast ganz ohne Transfusionen laut Chirurgen auskommen.... wir sind 2015)

        • http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,oid,17693/lang,1/ticket,g_u_e_s_t/mcat_id,7824/local_lang,1

          Trotz der bekannten Risiken von Bluttransfusionen werden sie noch immer häufig eingesetzt. Ein Team um Dr. Singh Gagandeep vom "University of Southern California-University Hospital" in Los Angeles, USA, hat jetzt gezeigt, dass es auch ohne Bluttransfusionen gehen kann, sogar bei Lebertransplantationen. "Wenn man sogar Lebertransplantationen, die zu den schwierigsten chirurgischen Eingriffen überhaupt gehören, ohne Bluttransfusionen machen kann, dann kann man wohl die allermeisten Operationen im Abdomen ohne Bluttransfusionen überstehen", so der Chirurg.

          Dr. Gagandeep und seine Mitarbeiter erprobten ihre Methode bei 24 Angehörigen der Religionsgemeinschaft der "Zeugen Jehovas" deren Glaube Bluttransfusionen streng verbietet. 19 von ihnen erhielten zwischen Juni 1999 und Juli 2004 Transplantate von Lebendspendern. Zunächst behandelte man diese Patienten mit Erythropoetin und Eisensulfat sowie Folsäure, um deren Hämatokritwert anzuheben.

          Die meisten der Patienten erhielten eine akute normovolämische Hämodilution und wurden unter den Bedingungen einer schwachen Anämie operiert. Außerdem fingen die Operateure Blutverluste auf und reinfundierten das Blut. Selbstverständlich wurden intraoperativ die einschlägigen Parameter der Koagulation geprüft und die Patienten bei Bedarf mit Faktor VIIa behandelt.

          Alle Patienten überlebten die Transplantation ohne Bluttransfusion bis auf zwei der Operierten, die an einer schweren Nierendysfunktion litten.

          Die kalifornischen Chirurgen glauben, damit den Beweis erbracht zu haben, dass die Chirurgie mit weit weniger Bluttransfusionen auskommen kann, als bislang. Selbst wenn man die Transfusion immer sicherer mache, bliebe stets das Restrisiko von Krankheitsübertragungen, schreiben die Mediziner. In zehn bis fünfzehn Jahren, so glauben sie, könne man weitgehend ohne Bluttransfusionen auskommen.

          MEDICA.de; Quelle: Journal of the American College of Surgeons 2005, Vol. 201; S. 412-417

      01/2006 Magenbypass RNY Luxbg, 4.Tag heim,3 WH-OP's in 1 Jahr Luxbg, Adhäsionen Bauchraum,Sub-Illeus, toxische Encephalopathie, Dumpings, Intoleranzen (Lebensmittel/Medis), Wegtreten,Transfert UK Essen,plastische Adhäsiolyse OP, intestinale Dysbiose, 8 Neoplasien, 4fache Antibiose, Absturz Leber, Nieren, Mitralklappeninsuffizienz, Lymphstaus, Bauchnabelhernie. :) ICH BIN WIEDER DA 04/2013 Prof. WEiNER KH SH jetzt Offenbach - Zwerchfellplastik, Adhäsiolyse, 2fache Blindloopresektion Dünndarm, Neuverlegung RNY. 2 Genmutationen erkannt, 03/2014 5. WHO Fibrose Absaugung Frankreich :thumbsup: 08/2015 Fibroscan Leberfibrose :cursing: BIN OK :hexe
    • Auch wenn es gleich im Anfangssatz OT geht:
      Bluttransfusionen werden aber ja nicht nur bei oder nach geplanten Operationen gemacht, sondern finden viel Einsatz in der Unfall- und Notfallmedizin. Nicht umsonst wird nach großen Unglücken händeringend Blut benötigt, das aufgrund zurückgehender Spendenbereitschaft nicht ausreichend vorrätig ist. Im Thread über Blutspenden nach bariatrischen Eingriffen kam es so rüber als wenn alle Bluttransfusionen absolut unnötig, wenn nicht sogar ungesund bis gefährlich wären und alle Beteiligten (Spender, Helfer, DRK) sich für ihren Einsatz quasi rechtfertigen müssten.

      Es mag sein, dass es in vielen Fällen auch ohne Infusion geht, aber das setzt auch voraus, dass in allen Kliniken die Technik und somit das Geld für Verfahren wir Auffangen und Reinigen des Blutes vorhanden sind. So, wie in unserem Gesundheitswesen gespart wird, ist da die Transfusion wohl der kostengünstigere Weg. Im Rahmen einer Sendung über die Zeugen Jehovas ging es auch um das Thema Fremdblut. In dem Beitrag wurde von Kliniken in Amerika berichtet, die sich speziell auf dieses Klientel eingestellt haben und bei Operationen ohne Transfusionen auskommen. Das mag aber auch daran liegen, dass dort vieles nicht so läuft wie hier bei uns. Die Zeugen Jehovas haben tatsächlich eigene Kliniken, die sie selbst finanzieren. So wie dort auch Schulen und Universitäten große Privatspenden erhalten, werden auch Kliniken unterstützt. Allerdings hat dort auch nicht jeder die Möglichkeit sich medizinisch versorgen zu lassen - WIR sehen das als selbstverständlich an...

      Was ist, wenn es mal nicht so rund läuft und eine Not-Operation ansteht? Ich hatte innerhalb von ein paar Tagen nicht nur den geplanten Eingriff (Bypass nach Band), sondern einen weiteren nach Undichtigkeit und danach einen großen Bauchschnitt nach weiteren Komplikationen. Als dann noch Wundheilungsstörungen dazu kamen, konnte ich kaum noch geradeaus gucken von körperlicher Kraft mal ganz zu schweigen. Aber auch für die Wundheilung hatte mein Körper zu der Zeit nicht mehr wirklich die Kraft. Die zwei Bluttransfusionen habe ich ohne lange zu Überlegen angenommen und habe die Verbesserung meines Allgemeinzustandes direkt spüren können. Vielleicht hätte ich es auch ohne geschafft, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich tatsächlich Angst nie wieder aus dem Krankenhaus rauszukommen und würde mich immer wieder genau so entscheiden.

      Für die, die sich da Sorgen machen, gibt es die Möglichkeit der Eigenblutspende, wenn es um eine geplante OP geht - ob das jedoch in jeder Klinik und auch im ländlichen Raumg geht, kann ich nicht sagen. Wer generell keine Bluttransfusion möchte, weil die Angst vor Nebenwirkungen größer ist als die Angst, wie die Aussichten ohne die Transfusion wären, der sollte das schriftlich festlegen.

      So lange es nicht in allen Kliniken die Möglichkeit gibt ohne Transfusionen auszukommen, hoffe ich auf die freiwillige Blutspende und bin dankbar für jeden, der sich dort aktiv einbringt.

      Liebe Grüße
      Silke
      Mitglied im Adipositas-Verband-Deutschland e.V.
    • deichhuhn schrieb:

      So lange es nicht in allen Kliniken die Möglichkeit gibt ohne Transfusionen auszukommen, hoffe ich auf die freiwillige Blutspende und bin dankbar für jeden, der sich dort aktiv einbringt.



      :danke auch für mich bringt es das auf den Punkt !

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    • JEIN - ich hatte einen Film DEUTSCHEN hier reingesetzt vor Monaten zu dem inzwischen akuten Thema "blood management" Wo ist er ?

      Und wieso Spezialkliniken USA - ihr wisst wohl nicht dass es für Jehova und andere Gruppen auch spezielle Ärzte und K£H in Deutschland gibt. Ein Vorteil von deren Einstellung, die sich als gar nicht so falsch herausstellte mit den Jahren ist eben dass es mehr Risiken gibt wie gedacht. .

      Zu Eigenblutspenden: die werden immer mehr weggelassen wieder....... weil sie leider auch eine Reaktion des Immunsytems hervorrufen. Ja auf eigenes Blut, besonders je länger es zwischengelagert werden muss, einer der grössen Problemfaktoren generell. Man kann ja nicht 1-2 Tage vor einer OP eigenes Blut spenden. LEIDER ruft aber Eigenblutspende öfters z.B. Krebsausbruch hervor. Das ist einfach so. Bei OP Blut auffangen, reinigen und wieder reingeben ruft zwar auch Reaktion des Immunsystem hervor, aber weniger.

      Nochmal ich sage nicht dass ich gegen Blutspenden bin, wie käm ich dazu, sicher gibt es immer mal bei Unfällen, aber eher noch bei grossen OP's geradeheraus gesagt doch nicht anders als fremde Blutkonserven anzuhängen. Erstmal Leben retten. Da ist es shitegal wie die Chirurgen sagen was eventuell irgendwann danach dadurch kommt. Wenn überhaupt jemand Zusammenhänge später erkennt...... Oder ich habe einen Freund in Belgien, der schon seit 1982 HIV positiv ist, immer noch lebt ja. Da müssen auch bestimmte "Plaketten" sagen wir gegeben werden die von Blutspenden stammen.

      Nur ich bleibe dabei, wir AC'ler insbesondere mit gebypasstem Darmteil weil da noch ganz anderes punkto Keime in uns passiert bewiesenermassen, sollten wegen unserer Magen-Darmfloraveränderung, unerkennbaren evt. pathogenen eigenen Keimen und bei und allen durch das Ganze Immunsystemveränderungen (nur welche ?) eigentlich nicht spenden.

      MJ - aber ich weiss, gelesen, es waren AC'ler jetzt gerade wohl auch aus Sturheit in Blutspende.Wennmöglich gerade deren mit blindloop, Zunahmen und damit verstärkter Mikrobiomverschiebung..... :thumbup: ich wollt das Blut nicht kriegen.
      01/2006 Magenbypass RNY Luxbg, 4.Tag heim,3 WH-OP's in 1 Jahr Luxbg, Adhäsionen Bauchraum,Sub-Illeus, toxische Encephalopathie, Dumpings, Intoleranzen (Lebensmittel/Medis), Wegtreten,Transfert UK Essen,plastische Adhäsiolyse OP, intestinale Dysbiose, 8 Neoplasien, 4fache Antibiose, Absturz Leber, Nieren, Mitralklappeninsuffizienz, Lymphstaus, Bauchnabelhernie. :) ICH BIN WIEDER DA 04/2013 Prof. WEiNER KH SH jetzt Offenbach - Zwerchfellplastik, Adhäsiolyse, 2fache Blindloopresektion Dünndarm, Neuverlegung RNY. 2 Genmutationen erkannt, 03/2014 5. WHO Fibrose Absaugung Frankreich :thumbsup: 08/2015 Fibroscan Leberfibrose :cursing: BIN OK :hexe
    • @ Woodylee

      und wenn du noch so viele - auch gute - Argumente bringst,
      laß einfach auch mal andere Meinungen stehen.
      Jeder entscheidet für sich selbst - und überlegt was das "kleinere Übel" ist.

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