Abnehmen dauerhaft unmöglich?!

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    • Abnehmen dauerhaft unmöglich?!

      Kürzlich habe ich folgendes Zitat des Prof. Weiner gelesen:

      Jeder Mensch ist in der Lage 3 bis 7 Kilogramm Fett mittels einer Nahrungsumstellung abzunehmen und dauerhaft zu halten.
      Wenn ein Körper es aber geschafft hat 20 Kilogramm Fettzellen (und mehr!) anzulegen, dann könne diese Methode nicht mehr funktionieren!

      Adipöse sind keinesfalls dümmer, haben nicht weniger Durchhaltevermögen und seien auch nicht fauler.... sie haben schlichweg keine Chance - keine!!!!
      Denn der Körper führt Krieg!!!!. 20 kg Fettzellen (und mehr!) führen ein hormonelles Eigenleben, dass nicht zu besiegen ist.

      Den Kampf dagegen aufzunehmen ist ähnlich aussichtslos, wie wenn man sich morgens vor den Spiegel stellen würde und beschliessen:
      "Ab heute wächst mir kein graues Haar mehr oder ich bekomme keine weiteren Falten".



      Ich persönlich kann dies nach meinen persönlichen Lebenserfahrungen in vollem Umfang unterschreiben!!!!!!!!!!!!!
      Wieso gibt es aber Menschen, die es dennoch schaffen?????
      Wie seht ihr das?????
      Glück beginnt wo die Bequemlichkeit aufhört.

      Ich werde in vielen Jahren ein für mich gesundes Gewicht erreichen, da bin ich mir sicher. Denn ich warte ja nicht auf das Ende irgend einer Diät sondern ich stelle mein Verhalten und meine Gewohnheiten für das Leben um! Auch wenn nicht jeden Tag alles gelingt, so gelingt doch an vielen Tagen so manches. Immer wieder gewinnen die alten Muster die Oberhand aber ich bin mir dessen bewusst, bleibe wachsam und lebe auch einige neue Muster schon ganz selbstverständlich.
    • es sind wenige Ausnahmen, die es wirklich dauerhaft schaffen,...
      ich esse nicht anders als vor OP,...
      und doch kann ich mein Gewicht nun halten....

      Komisch???
      Ist aber so,...

      Klar habe ich auch mal phasen, in denen ich was unpassendes esse,...
      diese Phasen sind aber wesentlich kürzer...
      Komisch???
      Ist aber so,...

      Und obwohl ich auch vor der ersten WH versucht habe abzunehmen.
      ist es mir erst nach der WHO gelungen, nochmals insgesamt 7,5 kg zu reduzieren....
      Hautüberschüsse waren auch 7,5 kg,...
      Krankenhaus habe ich mit 10 kg weniger verlasen,... und dann nochmals ein wenig reduziert...
      komischerweise anfangs ohne Anstrengung....

      Jetzt würde ich gerne noch reduzieren,...
      es klappt aber nicht...

      Vielleicht nach der bereits genehmigten jedoch noch ausstehenden WHO???


      Vielleicht mussten ja erst eine bestimmte Menge von Fettzellen weggeschnitten werden???
      LG Rebella Arschiposita:schmetter
      MMK beginnt im Kopf als pers. Grundhaltung - erst recht nach OP!!!

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    • Hallo, Uwe

      mein Erfahrung / Empfinden zu diesem Thema

      a: nach geschätzten 1000 Diäten im Leben, Abnahme /Zunahme ,hat der Körper ein Eigenleben

      entwickelt ;

      b : er hat meiner Ansicht nach ein "Eigengedächtnis "

      (genau wie er ein "Schmerzgedächtnis "hat ) und deshalb irgendwann sagt :ee, ee, nicht mit mir,

      was ich habe ,lass ich mir nicht nehmen, wer weiß, wenn wieder keine ausreichende Nahrung

      zugeführt , dann muss ich an meine Reserven gehen .

      Jeder Diätbruch rächt sich auf "grausame "weise .

      Das ist alles sehr Laienhaft ausgedrückt ,aber ich bin auch kein Mediziner ,es ist halt nur meine

      Erfahrung /Meinung. Da hat der Proff bei mir eine offene Tür eingerannt ,und da kann ich nur

      mit dem Kopf nicken.

      Bis dann ,Lilli-Bild :lach

      P.S. aber das heißt nicht das ich /wir nicht weiter versuchen Abzunehmen. :grins
    • Loretta schrieb:


      Vielleicht mussten ja erst eine bestimmte Menge von Fettzellen weggeschnitten werden???
      Loretta, Du bist genial!

      Kürzlich habe ich in einer Statistik gelesen,
      dass bariatrisch Operierte ohne WHO nach 7 Jahren durchschnittlich 27 Kilogramm über Tiefstgewicht stehen,
      bariatrisch Operierte mit WHO aber durchschnittlich nur 7,5 Kilogramm über Tiefstgewicht.

      Ich hatte dann gedacht, dass die mit WHO einfach stärker motiviert wären als die ohne WHO, was in der Anfangszeit nach WHO sicher auch noch der Fall ist. Da der Mensch aber ein extremes Gewohnheitstier ist, sinkt diese Motivation mit der Gewöhnung an den neuen Körper in geraumer Zeit ab und würde nach meiner heutigen Einschätzung doch nicht ausreichend lange vorhalten um diesen Gewichtsunterschied zu erklären.

      Dass die amputierten Fettzellen hierbei eine wichtige Rolle spielen könnten, darauf wäre ich nicht gekommen.

      LG Uwe
      Glück beginnt wo die Bequemlichkeit aufhört.

      Ich werde in vielen Jahren ein für mich gesundes Gewicht erreichen, da bin ich mir sicher. Denn ich warte ja nicht auf das Ende irgend einer Diät sondern ich stelle mein Verhalten und meine Gewohnheiten für das Leben um! Auch wenn nicht jeden Tag alles gelingt, so gelingt doch an vielen Tagen so manches. Immer wieder gewinnen die alten Muster die Oberhand aber ich bin mir dessen bewusst, bleibe wachsam und lebe auch einige neue Muster schon ganz selbstverständlich.
    • dann bin ich wohl die seltene Ausnahme ;rotwerd oder ? das glaube ich aber nicht !
      habe allen Unkenrufen zum Trotz nach den Wechseljahren, mit über 60 Lebensjahren und über 50 Jahren Übergewicht mit Ernährungsumstellung über 60 kg abgenommen
      mein Körper hat dann wohl alles vergessen ? :lach mein Gedächtnis ist aber noch völlig oK, ich weiß wie ich mit Übergewicht gelebt habe und möchte nie wieder dort hin
      ich kurve hier jetzt zwischen 64 und 66 kg rum und erlaube mir seit der BDS auch wieder mal einige Leckerein
      meine Schmerzgrenze liegt bei 68 Kg
      das Wort Diät ist für mich gestorben, ich will es nicht mehr hören, man kann nicht für den Rest seines Lebens eine Diät machen, ich habe mir eine Ernährung zusammen gestellt mit der ich gut leben kann und nicht diäten muß
      habe mir viele Jahre anhören müssen, dein Gewicht ist erblich bedingt, Du hast einen schweren, kräftigen Knochenbau :810 :810 :zungerausstrecken frage mich wo mein kräftiger Knochenbau geblieben ist ?
      meine falsche Ernährung war vielleicht erblich bedingt ?( ich mußte immer Alles essen was auf dem Teller war, heute darf mir da Niemand reinreden, ich entscheide was und wieviel ich esse und wenn ich nicht mehr will wandert der Rest in den Mülleimer
      von 126 kg auf 63 kg nur mit Ernährungsumstellung abgenommen, mein Traum wurde wahr !

      mein Wohlfühlgewicht war bei 70 kg das will ich wieder erreichen und bin wieder hier dabei :banana

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sachsengirl ()

    • Bericht aus Welt-Online passt genau zum Thema:

      welt.de/gesundheit/article1375…wicht-fuer-unheilbar.html
      Glück beginnt wo die Bequemlichkeit aufhört.

      Ich werde in vielen Jahren ein für mich gesundes Gewicht erreichen, da bin ich mir sicher. Denn ich warte ja nicht auf das Ende irgend einer Diät sondern ich stelle mein Verhalten und meine Gewohnheiten für das Leben um! Auch wenn nicht jeden Tag alles gelingt, so gelingt doch an vielen Tagen so manches. Immer wieder gewinnen die alten Muster die Oberhand aber ich bin mir dessen bewusst, bleibe wachsam und lebe auch einige neue Muster schon ganz selbstverständlich.
    • Hallo zusammen,

      grundsätzlich sehe ich es genau so wie Loretta und das ist auch das, was mir etliche Ärzte unterschiedlichster Fachrichtungen erklärt haben. Fett ist hormonaktiv. Fett macht fett und zwar nicht nur das auf dem Teller, sondern insbesondere auch das, das wir sowieso schon auf den Hüften haben.

      Trotzdem gibt es immer wieder Menschen wie Sachsengirl, die es schaffen die Kilos recht dauerhaft loszuwerden. Ich denke das liegt vor allem an einer Tatsache - aus eigener Erfahrung nach 50 kg konventioneller Abnahme - der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Auch große Mengen lassen sich mit entsprechender Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung abnehmen, ABER um dieses Gewicht dann zu halten ist nicht weniger Engagement und Disziplin notwendig als für die Abnahme. Während meiner Abnahme habe ich seeeehr viel Sport gemacht und permanent auf alles geachtet, was und wie ich gegessen habe. Das hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Ich habe nie so viel über Ernährung und Essen nachgedacht wie in dieser Zeit und pro Woche habe ich etwa 10 - 15 Stunden investiert um Sport zu treiben (incl. An- und Abfahrten, Umziehen, etc.) und das ganze neben einem Fulltimejob. Das hat viel Energie gekostet, hinzu kamen noch einige schwierige private und berufliche Situationen...es folgt (bei mir!!!) ein Burnout und nix ging mehr. Aber auch ohne Burnout hätte ich nicht dauerhaft so viel Zeit und Energie in Sport und Ernährung stecken können, wie ich mir eingestehen muss. Ich bin in alte Gewohnheiten zurückgefallen. Die Konsequenz - ich hab alles wieder drauf. Und ja, offensichtlich hat der Körper ein "Gewichtsgedächtniss", denn bis zum alten Gewicht gings rasend schnell, als ich mein Ausgangsgewicht erreicht hatte war plötzlich Schluß. Den meisten, die es konventionell versuchen geht es wohl ähnlich.

      Glückwunsch an Sachsengirl und alle anderen, die es geschafft haben die neue Lebensweise so zu verinnerlichen, dass sie es geschafft haben.
      Bis dahin...
      Hippelaender


      März - September 2014 MMK
      18/03/15 Antrag bei der KK eingegangen
      08/04/15 Zusage - genau 3 Wochen
      28/04/15 OP-Termin - RNY Bypass
      01/05/15 Entlassung


      [Blockierte Grafik: http://www.ketoforum.de/diaet-ticker/login/pic/weight_loss/131900/.png]
    • Hallo Uwe..Antwort auf Deine Frage nach reichlicher Eigenerfahrung NEIN

      Zauberwort das mich zu dieser Erkenntnis geführt hat ist, daß ich das Wort DIÄT in meinem Gehirn dauerhaft gelöscht habe, denn meiner Meinung nach ist es der Stein allen Übels.

      Jahrelang hat es mich gequält und jeden Abnehmversuch in eine Folterzeit verwandelt und nur Wörter wie VERZICHT UND SCHLECHTES GEWISSEN haben in dieser Zeit meine Gedanken bestimmt.

      Es hat sehr lange gedauert bis ich gemerkt habe, das Abnahme auch Freude machen kann und auch bedeuten kann mit Genuss abzunehmen, weil ich mich nicht mehr geißel und als ich diesen Erkenntnisstand erreicht hatte waren auch die Zeiten des Jojo- Effektes vorbei.

      Sicherlich nehme ich nicht so schnell ab wie mit einer Operation ich habe für meine bisher erreichten 40kg gute 2 Jahre gebraucht, wobei mir mein Körper auch immer deutlich gezeigt bzw signalisiert hat wenn ich zu schnell abgenommen hate und dann hatte ich halt mehrere Wochen nichts abgenommen aber dafür ging dann keine Welt unter, denn mein Ziel verlier ich nicht mehr aus den Augen.

      Nach der letzten schweren Operation hat mein Körper signalisiert ich brauche Erholung und daher hatte ich Abnehmpause aber ohne Gewichtszunahme, was doch auch okay war und jetzt geht es wieder weiter, noch 30 kg sollten es werden, womit ich dann zufrieden wäre und ich denke das werde ich schaffen egal ob Ausnahme hin oder her, hauptsache mein Körper und ich haben wieder Frieden geschlossen.
    • Dauerhaft los wurde ich ja auch um die 70/80 kg...
      von ca. 170 kg angefangen auf ca. 100 kg...

      Nur.... nach sehr langer und sehr hochdosierter Kordisoneinnahme ging nichts mehr,...
      es kamen 40 kg drauf und es schwankte mal mehr oder weniger zwischen 110 und 130 kg,....

      erst durch die OP kam ich unter 100 kg,...
      ... und erst nach WHO hatte ich dann nochmals ein paar kg verloren, die vorher auch nicht weg wollten,...


      von daher,... möglich ist eine Abnahme dauerhaft schon,...
      wenn nichts mehr dazwischen kommt....

      Als ich das Kordison nehmen musste,...
      hatte ich in 4 Wochen 40 kg drauf und ich aß nicht anders....
      ich führte nämlich ein Tagebuch, weil ich am abnehmen war....


      Hinzu kommt tatsächlich der Zeitfaktor...
      Wer berufstätig ist, und Familie, Haushalt und Partner und Freunde unter einen Hut bringen muss...
      hat nun mal weniger Zeit als Jemand, der arbeitslos oder Rentner ist....

      Es gab viele Zeiten, da bestand mein Leben nur aus Arbeit und Sport.
      Haushalt war wenig Aufwand, da ich fast nie zuhaue war und den Rest verbrachte ich dann mit dem einen oder anderen Lover...

      Allerdings.... der Körper gewöhnt sich an Sport und es muss geändert und stundenmäßig gesteigert werden,...
      aber wenn man schon zwischen 10 und 15 Stunden rein für Sport pro Woche investiert,
      dann ist nach oben hin nicht mehr viel Platz...

      Ich musste mich oft entscheiden:
      Sport oder Freunde?

      Durch die OP ist das schon tatsächlich entspannter,...
      hinzu kommt, dass ich 30 statt 40 bis 50 Stunden arbeite....
      .... sonst wäre kein Platz für Partner oder Freunde in meinem Leben....
      LG Rebella Arschiposita:schmetter
      MMK beginnt im Kopf als pers. Grundhaltung - erst recht nach OP!!!

      Verkauf
      MEINE Umwege zur OP & dann? (ab ´09 zu jetzt & hier) & Bilderbuch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Loretta ()