was bedeutet das MMK für DICH?

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    • was bedeutet das MMK für DICH?

      ist es eine "lästige Pflicht"/ "Strafe/Schikane" der Krankenkasse?

      machst du es nur um an dein ZIEL ,die OP, zu kommen?

      oder siehst du es positiv?

      wirst du es NACH der OP fortsetzen?

      für diejenigen "die es schon hinter sich" haben:

      was hat es DIR gebracht?

      machst du weiter?
      --------------------------------------------------------------------------

      Mit der Zeit lernst du,
      dass manche Menschen zu dir halten,
      weil du so bist wie du bist.
      Und andere sich abwenden,
      weil du nicht wie sie sein willst.
    • --------------------------------------------------------------------------

      Mit der Zeit lernst du,
      dass manche Menschen zu dir halten,
      weil du so bist wie du bist.
      Und andere sich abwenden,
      weil du nicht wie sie sein willst.
    • Huhu Marghy,

      ich habe von meiner KK die Zusage zur OP bekommen, ohne das MMK machen zu müssen.
      Mein OP Zwilling (wir haben uns in der Klinik kennengelernt, gleiche KK) brauchte das auch nicht. Also gewissermassen eine Pattsituation für uns beide.
      Aber wir kontrollieren uns gegenseitig. Machen gemeinsam Sport, vergleichen wöchentlich unser Gewicht und treten uns auch gegenseitig, wenn mal eine von beiden schludert. :boxen
      Wie ich momentan mit meinem Süßhunger. ;rotwerd

      Ich bin froh, meinen OP Zwilling zu haben, weil ohne ständige Kontrolle geht es bei mir nicht.
      Im Prinzip also ein MMK auf privater Ebene. :zwinker
      Liebe Grüße

      Iris


      Der Körperumfang eines Nilpferdes zeigt, das vegetarische Kost auch nicht schlank macht.
    • :hello kleine Raclette,

      MMK ist die Abkürzung für Multimodales Konzept
      • Ernährungsberatung
      • Bewegungstherapie
      • Verhaltenstherapie
      Liebe Grüße

      Iris


      Der Körperumfang eines Nilpferdes zeigt, das vegetarische Kost auch nicht schlank macht.
    • RE: was bedeutet das MMK für DICH?

      Hallo Marghy, sehr interessant.....
      und wenn ich ehrlich bin...es ist und war für mich eine lästige Pflicht. ;rotwerd

      Manchmal war es ja auch lustig und Mukkis habe ich auch aufgebaut.
      Ich habe auch nach der OP Sport gemacht..erst Mukkibude-->war aber irgendwann langweilig.
      Danach Aquasport-->und das auch ganz regelmäßig zweimal wöchentlich.

      Aber für mich gilt immer noch: Sport ist Mord. Ich bin absolut sportuntauglich...

      Ich kann jetzt durch die wunden Hautstellen "leider" kein Sport machen.
      Traurig bin ich darüber aber nicht. Aber ich gelobe Besserung und wenn ich
      mal eine WHO hinter mir habe werde ich wieder zum Aquafitness gehen.

      Einen schönen Abend noch
    • Ich glaube meine Signatur sagt alles!

      MMK beginnt im Kopf, KEIN Programm zur OP, sondern eine pers. Grundhaltung - erst recht nach OP!!!

      Ich habe irgendwann vor 20 jahren mit sport und Ernährungsumstellung angefangen.
      Für eine Therapie sah ich nicht so den wesentlichen Punkt.



      Aber in der Kur (bei der abnehmen ein Randthema war, es ging um Burnout) habe ich micht auch mit dem Thema Ernährung auseinander gesetzt.

      Auch wenn ich doch die Op brauchte,... so hat das nichts wesentliches mit dem Ernährungsverhalten oder dem fehlenden sport zu tund, sondern vielmehr damit, dass der Körper irgendwann nicht mitspielt und man dann eben irgendwann sich aufgibt. Wenn dann Schmerzen hinzu kommen, dann ist irgendwie alles vorbei.



      Von daher:
      MMK ist eine Lebenseinstellung und für mich kein Pflichtprogramm,
      weil ich das MMK gelebt habe, bevor ich den Begriff kannte.
      ich esse gesund (klar gibts auch Ausnahmen) ... doch wie das Wort sagt, es sind Ausnahmen.
      Ich mache gerne Sport und ich brauche den auch für mich zum ausgleich zum Bürojob, um gedanklich und so einfach abzuschalten.

      Für mich ist die Dokumentation ein wesentlicher Punkt...
      der mir einfach hilft täglich dabei zu bleiben und mir hilft mich selbst ernst genug zu nehmen
      und genügend Eigenliebe aufzubringen, um bei mir zu sein und auf mich und meine Gesundheit zu achten.

      Vom grundsatz her ist die ernährung wie vorher auch,...
      aber eben weniger.
      Denn auch bei gesund essen: zu viel ist nun mal zu viel an Kalorien.
      LG Rebella Arschiposita:schmetter
      MMK beginnt im Kopf als pers. Grundhaltung - erst recht nach OP!!!

      Verkauf
      MEINE Umwege zur OP & dann? (ab ´09 zu jetzt & hier) & Bilderbuch
    • :danke-schoen für eure Meldungen..

      und danke besonders Loretta :knuddel

      Du sprichst mir aus der Seele!

      Da ich die Frage ja gestellt habe möchte ich euch natürlich auch MEINE Meinung zum MMK kundtun:

      Ich habe mich schon immer sehr bewusst und gesund ernährt und Sport war bis vor einigen Jahren mein Antriebsmotor... (7 Tage die Woche Sport, ich machte mehrere Sportarten parallel (Fitnessstudio, Aquafitness, Tanzsport, Judo uvm) dann der Break: 3 heftige Autounfälle und aus wars mit Sport... :heul das hat mir mein Körper sehr übel genommen.....)

      Ich hab dann in kurzer Zeit rasend schnell zugenommen :daumenrunter es folgten Diäten, Diäten und Diäten..... und hab ich schon erwähnt dass ich Diäten gemacht habe ? JOJO war ab dann mein ständiger Begleiter..... ich bekam das Übergewicht nicht mehr in den Griff....

      In den Rehas hatte ich dann natürlich auch Psychotherapie und habe viel gelernt über die Psyche, den Körper und Ernährung....

      Ich lebt quasi das MMK ohne es zu wissen :nase

      Als ich dann den Antrag für die OP stellte und die KK von mir das MMK forderte brach für mich eine Welt zusammen.... LEBTE ich das MMK doch schon viele Jahre.... aber das interessierte die KK nicht.... die wollten das ich das MMK so mache wie in den Leitlinien vorgegeben.... alle 3 Säulen zeitgleich unter ärztlicher Aufsicht...

      Ich habe es sooooo gehasst... ab da war es erstmal "lästige Pflicht" und "bösartig" von der KK.... :denken



      AAABER: nachwievor ist das MMK eine Lebenseinstellung für mich, nachdem ich mich nun wieder bewegen kann, Sport machen kann mich gesund ernähre und auf mein seelisches Befinden achte ist es noch tiefer "in Fleisch und Blut" übergangen....

      Ich kann es verstehen wenn jemand,der einen hohen Leidensdruck hat, die OP SOFORT und JETZT GLEICH machen lassen möchte und dann die Auflage der KK erstmal das MMK zu absolvieren nicht akzeptieren kann und will.... aber OHNE Umstellung der Ernährung, ohne Bewegung und mit unbearbeiteten "psychischen Baustellen" wird eine OP nicht den gewünschten Erfolg bringen....

      Und deshalb sehe ich das MMK nicht als Pflicht, sondern eher als Chance zur Veränderung VOR und NACH Op....
      --------------------------------------------------------------------------

      Mit der Zeit lernst du,
      dass manche Menschen zu dir halten,
      weil du so bist wie du bist.
      Und andere sich abwenden,
      weil du nicht wie sie sein willst.
    • Original von Marghy
      Ich kann es verstehen wenn jemand,der einen hohen Leidensdruck hat, die OP SOFORT und JETZT GLEICH machen lassen möchte und dann die Auflage der KK erstmal das MMK zu absolvieren nicht akzeptieren kann und will....


      So gings mir auch. Aber die Kasse wollte es so, also hab ich es gemacht.

      Und es hat mir die OP erspart.
    • Also meine Hausätztin sagte zu mir: dass MMK haben sie,... aber man muss es einmal gemeinsam machen und ich habe das gemacht,... für mich war das ok, weil ich gerade genügend Zeit hatte und so alles gut bewältigen konnte,.. die ganzen Termine,...

      Hätte ich die OP sofort machen dürfen:
      ich hätte es ohne viel Info getan und hätte den Bypass gehabt,...

      Doch je mehr ich an Infos bekam, desto mehr wurde mir klar:
      Lieber keine OP als Bypass!

      Ich habe dann bis zur Abgabe des Antrages dann nochmals 1,5 Jahre gewartet,
      bis ich mir sicher war über:
      Methode, Arztauswahl und ich das Gefühl hatte, dass ich nun mit den Infos die ich hatte,
      auch danach gut leben könnte und mich vorbereitet fühlte...


      Meine Hausätztin meinte, dass ich das MMK eigentlich genügend nachwiesen könne, aber die KK es einfacher genehmigen, wenn man alles nochmal zeitgleich macht.

      Anfangs fand ich das ein wenig Bähhhh
      doch jetzt muss ich sagen:
      ich habe die Zeit gut genutzt und auch wenn mir mancher sagt,
      dass ich 1,5 bis 2 Jahre verloren hätte,...
      für mich waren sie nicht verloren,
      sondern wertvolle Zeit für mich und meine Vorbereitung auf die Konsequenzen!
      LG Rebella Arschiposita:schmetter
      MMK beginnt im Kopf als pers. Grundhaltung - erst recht nach OP!!!

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Loretta ()

    • Hallo,
      ich habe meine Op noch vor mir . Aber seit Samstag die zusage in der Tasche.
      Ich musste nicht zum MMK, mein Bmi ist schon arg hoch. Aber ich habe mich sehr lange und viel mit dem Thema beschäftigt und denke das ist auch wichtug vor so einer Op.
      Klar wissen wir alle was Gesund und was ungesund ist. Aber eine genaue AUfklärung was da alles auf ein zukommt nach der OP finde ich schon gut. Der Kopf wird ja nicht mit operiert. Und man lernt ja doch nie aus.
      :tasseGruss Teetante
    • RE: was bedeutet das MMK für DICH?

      :hello

      Ich habe meine OP innerhalb von 3 Wochen aufgrund der Schwere meiner Erkrankung - laut Aussage der KK - bewilligt bekommen.
      Offiziell habe ich also kein MMK gemacht.

      Aber, wenn ich so meine vielen Jahre der Diäten betrachte, dann habe ich mich ständig mit Ernährung beschäftigt, etliche verschiedene Ernährungsberatungen mitgemacht.
      Mehrere Programme mitgemacht, wo Ernährung, Sport und auch Verhaltenstherapie mit inbegriffen waren.

      Zuletzt bevor meine Krankheit halt ausbrach, hatte ich das Optifast-Programm über 52 Wochen mitgemacht und bin anschließend in der Stabi-Gruppe geblieben, bis ich halt krank wurde.
      Und danach ging erstmal alles rasend schnell mit der Zunahme. Ich konnte von heute auf morgen keinen Sport mehr machen, ich konnte nicht mehr zu den gemeinsamen Treffen gelangen und ich wurde mit Kortison vollgepumpt.
      Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie ich in die Breite wuchs :daumenrunter

      Ich hatte mich vorher im Leben noch nicht mit einer Magen-OP beschäftigt. Davon wollte ich auch absolut nichts wissen.

      Als mein Psychodoc das erstemal so eine Möglichkeit ansprach, habe ich es sofort ganz krass abgewiesen.
      Ich war immer noch der Meinung, dass ich es alleine schaffe.

      Aber dann versuchte ich einen 2. Anlauf nochmal mit Optifast-Drinks. Ich hatte mir einen guten Vorrat angeschafft. Und nachdem ich dann nach der 1. Woche, die ich wirklich komplett eisern war, nicht ein Gramm abgenommen hatte ( beim 1. Mal hatte ich gleich 7 kg in einer Woche geschafft ), da war ich am Verzweifeln. Und da habe ich dann meinem Doc gesagt, er soll mir eine Bescheinigung für eine Magen-OP ausstellen.

      Ganz schnell hatte ich dann auch einen Termin beim Adipositas-Chirurgen. Ich habe den Antrag ganz schnell abgeschickt und innerhalb von 3 Wochen dann die Zusage bekommen.

      Allerdings habe ich wirklich erst ab dem Tag, an dem ich verzweifelte begonnen, mich mit den OP-Verfahren zu beschäftigen. Aber dann saß ich echt Tag und Nacht in den Foren und habe gelesen, was ich nur konnte.

      Hätte ich aber vorher nicht das Optifast-Programm mit Sport, Ernährungsberatung und der Psychologin mitgemacht ( ist ja eigentlich ein MMK), ich glaube ich wäre nach der OP nicht so gut zurecht gekommen.

      Und für mich ist das MMK auch eine Lebenseinstellung. Wenn ich dauerhaft mein Gewicht jetzt halten will, dann komme ich an einer gesunden Ernährung, an Bewegung und zwischendurch auch immer mal wieder psychologische Hilfe nicht vorbei.

      Und ich kann echt nur Jedem vor OP raten, dass MMK gewissenhaft und von ganzem Herzen zu machen :hmmm
      Birgitt
    • :214

      Ich habe meine erste OP, zum Schlauchmagen, hinter mir (Nov 14), Umbau zum Bypass Aug 15. Die MMK Zeit fand ich gar nicht so schlimm oder lästig. Habe die Zeit intensiv genutzt um mich zu informieren und auf die OP vorzubereiten (auch für die Zeit danach). Meiner Meinung sollte es auch für die Zeit nach der OP, pflicht sein, ein MMK durchzuführen.

      Wie ich in manchen "Medien oder persönlich" mitbekomme, versuchen manche um das MMK herumzukommen, was ich überhaupt nicht verstehen kann. Es war für mich eine sehr wichtige Zeit, wo ich sehr viel gelernt habe. Ich bereue die Zeit überhaupt nicht.
      Liebe Grüße
      Ines

      Mitglied im Adipositas Verband Deutschland e. V.