Interview mit Frau Raab - Interview zum Thema Ernährung nach Adipositaschirurgie

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Amazon




    Unterstützt das Forum indem Ihr eure Amazonkäufe über diesen Link abwickelt.

    BMI - Rechner

    Body Mass Index Rechner

    Gewicht: in KG (Bsp.: 75)
    Größe: in cm (Bsp.: 185)

    Auswertung | (c) BMI-Rechner.biz | BMI Rechner

    • Interview mit Frau Raab - Interview zum Thema Ernährung nach Adipositaschirurgie

      Quelle: lifeline.de/special/adipositas/content-216257.html März 2010

      Immer häufiger wird bei extrem adipösen Patienten* eine chirurgische Therapie erwogen. Um nach der Operation langfristige Erfolge zu erzielen, müssen die Patienten jedoch Ernährung und Lebensstil umstellen. Worauf es dabei ankommt, erläutert Ernährungswissenschaftlerin Dr. Heike Raab. Sie betreut und unterstützt am Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt/Main Patienten bei der Ernährungsumstellung.



      Lifeline

      Was muss der Patient nach einer Operation beachten?
      Dr. Raab

      Die Adipositaschirurgie ist heutzutage ein anerkanntes und wirksames Mittel in der Behandlung der Adipositas*. Allerdings muss der Patient vor der Operation über die Möglichkeiten und Grenzen dieser Behandlungsmethode aufgeklärt werden, damit keine unrealistischen Erwartungen entstehen. Ihm muss klar sein, dass die Operation „nur“ ein Hilfsmittel ist. Ohne eine gleichzeitige Veränderung der Ess- und Lebensgewohnheiten, also auch mehr Bewegung, ist kein langfristiger Erfolg zu erzielen.


      Lifeline

      Sollen die Patienten schon vor der Operation abnehmen?
      Dr. Raab

      Mit der Veränderung ihrer Essgewohnheiten sollten die Patienten bereits vor der Operation beginnen. Hier gelten zunächst die allgemeinen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung wie: drei Mahlzeiten pro Tag, kleinere Portionen als bisher, die Speisen gut kauen und langsam essen, auf proteinreiches Essen achten, mehr Gemüse, Obst und Vollkornprodukte essen sowie täglich mindestens zwei Liter Mineralwasser trinken.
      Zwei Wochen vor dem Operationstermin sollte der Patient beginnen, seine Ernährung auf eine „Flüssigphase“ umzustellen, also beispielsweise Joghurt, Milchmixgetränke und pürierte Gemüsesuppen essen. Dadurch kann er sich schon an die Ernährung nach der Adipositaschirurgie gewöhnen.
      Der Gewichtsverlust vor der Operation motiviert zum einen, auch danach sorgfältig auf das Essen zu achten. Zum anderen kann sich die meist vergrößerte Fettleber verkleinern, was die Operationsdauer verkürzt. Denn eine zu große Leber kann für den Chirurgen die Durchführung der Operation erschweren.
      Anzeige
      Lifeline

      Was ist noch zu beachten?
      Dr. Raab

      Viele Adipöse sind bereits vor der Operation mit bestimmten Nährstoffen unterversorgt. Dazu zählen Vitamin B1, B12, Eisen und ganz besonders Vitamin D. Ursachen hierfür sind ein geringer Verzehr von Gemüse, Obst und Milchprodukten sowie ein hoher Verzehr von Fett, Zucker und Weißmehlprodukten. Für eine optimale Vorbereitung sollte der Patient deshalb sechs bis acht Wochen vor der Operation mit der Einnahme eines Multivitaminpräparates beginnen. Ein Präparat, das die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung täglich empfohlenen Mengen enthält, ist hier völlig ausreichend.
      Lifeline

      Wie geht es nach der Operation weiter?
      Dr. Raab

      Direkt nach der Operation erfolgt im Krankenhaus ein stufenweiser Kostaufbau. Zu Beginn dürfen die Patienten nur Tee und Wasser in möglichst kleinen Schlucken trinken. Ab dem dritten postoperativen Tag erhalten sie etwas zu essen. Es gibt pro Tag drei Mahlzeiten, die beispielsweise aus einer Gemüsesuppe oder einem Milchmixgetränk bestehen. Durch diesen Kostaufbau können die Patienten am Tag der Entlassung dann flüssig-breiige Speisen essen.
      Lifeline

      Und auf was müssen die Patienten bei ihrer Ernährung zu Hause achten?
      Dr. Raab

      Es gibt einige generelle Ernährungsempfehlungen, an die sich die Patienten unabhängig von der Art der Operation langfristig halten sollen. Dazu gehören: drei bis vier Mahlzeiten pro Tag, Essen und Trinken trennen, langsam essen und gut kauen, auf den Proteingehalt des Essens achten und die erforderlichen Vitamin- und Mineralstoffsupplemente einnehmen. Zudem sollten sich die Patienten regelmäßig bewegen.
      Jedem Operierten muss bewusst sein: Langfristig kann er sein Körpergewicht nur dann erfolgreich reduzieren, wenn er seine Ess- und Lebensgewohnheiten ändert. Das bedeutet nicht nur das regelmäßige Essen von drei bis vier Mahlzeiten, kleinere Portionen und eine ausreichende Eiweisszufuhr, sondern auch eine fettarme Zubereitung der Mahlzeiten.
      Patienten mit einem Magenbypass müssen zudem wissen, dass falsches Essen, beispielsweise der Verzehr von zuckerreichen Lebensmitteln zwischen den Mahlzeiten, zu einem Dumping-Syndrom führen kann.
      Lifeline
      Gilt das auch für Diabetiker?
      Dr. Raab

      Für Menschen mit Diabetes gelten die gleichen Ernährungsempfehlungen wie für alle anderen operierten Adipösen. Die meisten Diabetiker benötigen nach der Operation keine blutzuckersenkenden Medikamente mehr. Allerdings sollten sie darauf achten, in den ersten vier bis sechs Wochen danach häufiger ihren Blutzucker zu messen. Die Anpassung der Diabetestherapie sollte dann mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
      Lifeline
      Warum ist die Eiweißzufuhr so wichtig und wie lassen sich die erforderlichen Mengen erreichen?
      Dr. Raab

      Eiweiß ist ein lebensnotwendiger Nährstoff für unseren Körper. Er wird unter anderem benötigt für die Wundheilung, für das Immunsystem, dient als Schutz für die Muskulatur und schützt auch vor Haarausfall.
      Je nach Operationsart müssen pro Tag 60 bis 80 Gramm (bei Magenband, Schlauchmagen und Magenbypass) beziehungsweise 80 bis 90 Gramm Eiweiß (bei BPD) aufgenommen werden. Eiweißreiche Lebensmittel sind Milch, Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Geflügel, Hülsenfrüchte und Eier. Da einige dieser Lebensmittel in der ersten Zeit nach der Operation nicht gegessen bzw. nicht vertragen werden können, bietet es sich an, als vierte Mahlzeit einen Eiweißdrink einzubauen. Hochwertige Proteinpulver enthalten ungefähr 80 bis 85 Gramm Protein auf 100 Gramm Pulver.
      Etwa fünf Wochen nach der Operation könnte der Speiseplan dann beispielsweise so gestaltet werden:

      * Frühstück: 100 g Magerquark (12 g Eiweiß) mit etwas Obst
      * Mittagessen: 100 g Putenbrust (24 g Eiweiß), ein bis zwei Esslöffel Gemüse, ein bis zwei Esslöffel Kartoffeln
      * Zwischenmahlzeit: ein Eiweißdrink (mit ca. 12 g Eiweiß)
      * Abendessen: 100 g Hüttenkäse (12 g Eiweiß), eine halbe Scheibe Vollkorntoast und etwas Gemüse.

      Lifeline

      Dürfen kohlenhydrathaltige Lebensmittel eigentlich bei jeder Mahlzeit gegessen werden?
      Dr. Raab

      Kohlenhydrate dürfen zu jeder Mahlzeit gegessen werden, allerdings passen ja nur kleine Mengen in den operierten Magen. Auch müssen die Patienten darauf achten, dass sie zuerst eiweißreiche Lebensmittel essen, anschließend das Gemüse und wenn dann noch Platz ist, die Kohlenhydrate. Eine Mahlzeit beim Übergang von der Flüssigphase zum normalen Essen könnte beispielsweise so aussehen: ein etwa handtellergroßes Stück gedämpfter Fisch, ein bis zwei Esslöffel weich gekochtes Gemüse und ein bis zwei Esslöffel Kartoffelpüree. Hier empfehlen wir dem Patienten, zuerst den Fisch zu essen, damit die Proteinaufnahme sichergestellt ist, dann das Gemüse und zum Abschluss die Kohlenhydrate.
      Lifeline

      Welche Getränke empfehlen Sie nach der Operation?
      Dr. Raab

      Essen und Trinken sollten zeitlich getrennt werden. Dies wird empfohlen, da sonst während der Mahlzeit ein Sättigungsgefühl durch das Getränk entstehen könnte und dann zu wenig Nährstoffe aufgenommen werden. Zudem kann die Kombination von Essen und Trinken bei einem Magenbypass zum Auftreten eines Dumping-Syndroms führen. Der Patient sollte 30 Minuten vor der Mahlzeit nichts mehr trinken und frühestens 30 Minuten nach dem Essen wieder damit beginnen. Empfohlen wird eine Menge von 150 bis 300 Millilitern in der Stunde, die schluckweise getrunken wird. Um ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen, sollten Patienten stets eine Trinkflasche mit Wasser dabei haben.Geeignete Getränke sind Mineralwasser ohne Kohlensäure und Tee. Unmittelbar nach der Operation sollte sich der Patient auf Kräutertee beschränken. Zuckerhaltige Getränke wie Säfte oder Limonaden enthalten im Schnitt zehn Gramm Zucker in 100 Millilitern und sind deshalb nicht zu empfehlen. Dasselbe gilt für Getränke, die mit Fruchtzucker (Fruktose) gesüßt sind. Kaffee und schwarzer sowie grüner Tee können in moderaten Mengen, also ein bis drei Tassen täglich, einige Wochen nach der Operation wieder getrunken werden.
      Lifeline

      Sind Supplemente erforderlich? Erstatten die Krankenkassen diese?
      Dr. Raab

      Damit es nach der Operation durch die eingeschränkte Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen aus dem Margen-Darm-Trakt nicht zu Nährstoffmängeln kommt, müssen Supplemente ein Leben lang eingenommen werden. Deren Zusammensetzung und Menge hängen von der Art der Operation ab.
      Auf jeden Fall sollen die Patienten ein Multivitaminpräparat einnehmen, das bei Operierten mit Magenband oder Schlauchmagen 100 Prozent, bei Adipösen mit Magenbypass und BPD 200 Prozent der täglich empfohlenen Zufuhr liefert. Vitamin B12 sollte bei Patienten mit Schlauchmagen, Magenbypass oder BPD alle drei Monate intramuskulär gespritzt werden.
      Außerdem müssen die Patienten täglich je nach Operationsart 1500 bis 2000 Milligramm Calcium einnehmen und zwar in Form von Calciumcitrat, da dieses aufgrund der geringeren Magensäure besser aufgenommen werden kann. Entsprechende Präparate sind in Apotheken erhältlich. Herkömmliche Calciumsupplemente aus Drogeriemärkten oder vom Discounter hingegen enthalten immer Calciumcarbonat, das weniger gut aufgenommen wird. Zusätzlich muss Vitamin D3 zugeführt werden.
      In vielen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Präparate nicht.
      Lifeline

      Wie sieht es mit Bewegung und Sport aus?
      Dr. Raab

      Regelmäßige Bewegung – und hier ist bewusst von Bewegung und nicht von Sport die Rede – sollte in den Tagesablauf integriert werden. Die Patienten sollten ihre Alltagsaktivität erhöhen und sich zudem täglich 30 Minuten so bewegen, dass sie leicht schwitzen beispielsweise bei zügigem Spazierengehen oder Nordic Walking. Teilweise bieten auch Selbsthilfegruppen gemeinsame Unternehmungen an.
      Zu Beginn fällt den Patienten die Bewegung noch schwer, doch mit jedem Kilo, das sie weniger wiegen, werden sie beweglicher und bewegen sich dadurch auch lieber.
      Lifeline

      Wo finden die Patienten Unterstützung und Hilfe nach der Entlassung aus dem Krankenhaus?
      Dr. Raab

      Selbstverständlich sollten Mitarbeiter der Krankenhäuser, in denen Adipositaschirurgie stattfindet, auch nach der Operation immer Ansprechpartner für die Patienten sein. Sie finden jedoch auch große Unterstützung bei Selbsthilfegruppen. Diese bieten regelmäßige Treffen an. Zudem kann man sich im Internet in den Foren der Selbsthilfegruppen, beispielsweise der Adipositaschirurgie-Selbsthilfe Deutschland e. V. (acsdev.de), austauschen.
      Lifeline

      Wir danken für das Gespräch!

      Glossar:

      * Übergewicht, Adipositas & extreme Adipositas: Die extreme Adipositas (Adipositas Grad II mit Begleiterkrankungen - Body-Mass-Index größer gleich 35 bzw. Adipositas Grad III - BMI größer gleich 40) wurde 1997 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit als chronische Krankheit anerkannt. Um bestimmen zu können, ob Unter-, Normal- oder Übergewicht vorliegt, ist die Berechnung des Body-Mass-Index (BMI) sinnvoll. Übergewichtige werden entsprechend ihres BMI eingeteilt in Präadipositas, Adipositas Grad I – III.

      Übergewicht: BMI größer gleich 25
      Präadipositas: BMI von 25,0 bis 29,9
      Adipositas Grad I: BMI 30,0 bis 34,9
      Adipositas Grad II: BMI 35,0 bis 39,9
      Adipositas Grad III: BMI größer gleich 40

      Quelle: Quelle: Deutsche Gesellschaft für Chirurgie der Adipositas e.V. und Deutsche Adipositas Gesellschaft e.V.: Evidenzbasierte Leitlinie "Chirurgische Therapie der extremen Adipositas" vom 01.12.2006
      Autor: Dr. oec. troph. Heike Raab
      Stand: 22.03.2010

      :Feuerwerk-01 Ich bin dabei - DU auch ? klick hier :Feuerwerk-01
      Foren-Team

    • bald meine op habe... passt voll !!!
      :danke-schoen
      lg
      kim
      [IMG:http://vave.com/src/9501.png]

      31.01.2011 Antrag bei der Knappschaftkrankenkasse eingereicht GEWICHT 168,8
      16.02 Termin bei Mdk
      19.02 Schriftliche Zusage bei der KK abgeholt
      28.02 OP Vorstellungsgespräch
      23.03 OP KH Knappschaft
      26.03 Entlassung aus dem Knappschaftskrankenhaus wo Dr. Utech mir zu einem neuen leben verholfen hat... ENTLASSUNGSGEWICHT 154,3 KG
      23.05 aktuelles GEWICHT 131.8 ein MINUS von 37 KILO!
      15.06 127.9 kg -40,9 kg
      15.07 128,8 kg -46,0 kg
      31.07 118,8 kg -50,0 KG genau 6 monate nach Entschluss abzunehmen 50 kg weg
      25.09 112,6 kg -56,2 kg
      19.11 107,0 kg -61.8 kg

      ZIEL nicht ERREICHT(84 kg)!!!! bleibe bei ca 100kg ENDGEWICHT!

      19.07 104,9 kg -65 kg nun fangen die who´s an
      24.07.2012 oberarmstraffung je seite 400gr weg , fettabsaugung oberschenkel (je seite 1,4 kg) dr. stoff düsseldorf
      28.08.2012 Bodylift dr.stoff düsseldorf
    • Hallo,

      Ihr solltet sie mal JETZT fragen ob sie alles noch genauso sieht ???!!!
      Glaub sie ist differenzierter geworden :) hab sie kennengelernt, ist ja eine intelligente Frau. Sie lernt mit uns.

      Bsp. 1 .... mit allen Unterzuckerungen nach AC, sind wir doch längst von 3 Mahlzeiten am Tag zurück !!! Das ist individuell, prinzipiell mal 5 ... je nachdem müssen manche abends auch Kohlenhydate und zwar komplexe zu sich nehmen. Lange Geschichte das jedem erklären zu wollen.

      Bsp. 2 Das andere ist was ich ihr erklärt habe an meiner bestimmten Diabetesgenmutation, dass NICHT für alle Vollkorn, also Ballaststoffe das Richtige ist. Es hat keinen Sinn diejenigen mit unlöslichen zu traktieren weil sie gar nichts bringen - eher im Gegenteil sogar manchmal. Der Darm kann total lahmgelegt werden, die Bakterien werden streiken. Aber dafür hilft bei der Version NUR SPORT um Diabetes aufzuhalten, auch punkto Leber im Griff halten. Was ja nicht immer einfach ist wie wir auch inzwischen wissen - um nicht zu sagen, nach der Abnahmphase immer weniger......

      MJ :hexe :hexe :hexe Wir sind eben verschiedene Stoffwechseltypen - aber manches wird immer gleich bleiben. WIE BEWEGUNG IST GUT !!!
      01/2006 Magenbypass RNY Luxbg, 4.Tag heim,3 WH-OP's in 1 Jahr Luxbg, Adhäsionen Bauchraum,Sub-Illeus, toxische Encephalopathie, Dumpings, Intoleranzen (Lebensmittel/Medis), Wegtreten,Transfert UK Essen,plastische Adhäsiolyse OP, intestinale Dysbiose, 8 Neoplasien, 4fache Antibiose, Absturz Leber, Nieren, Mitralklappeninsuffizienz, Lymphstaus, Bauchnabelhernie. :) ICH BIN WIEDER DA 04/2013 Prof. WEiNER KH SH jetzt Offenbach - Zwerchfellplastik, Adhäsiolyse, 2fache Blindloopresektion Dünndarm, Neuverlegung RNY. 2 Genmutationen erkannt, 03/2014 5. WHO Fibrose Absaugung Frankreich :thumbsup: 08/2015 Fibroscan Leberfibrose :cursing: BIN OK :hexe

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Woodylee ()